„Keine spontane Fluchtbewegung, sondern eine gezielte Invasion“

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Tschechischer Staatspräsident Miloš Zeman (Bild: shutterstock.com)

Tschechien –  Staatspräsident Miloš Zeman hat sich in seiner Weihnachtsansprache klar zur EU-Politik, die Zwangsaufnahme von Immigranten und die Motivation dahinter geäußert.

Der tschechische Präsident Miloš Zeman hat sich in seiner 15-minütigen Weihnachtsansprache positiv zur Lage seines Landes geäußert.

Tschechien: Sicher und wirtschaftlich erfolgreich 

„Die Tschechische Republik ist das sechstsicherste Land der Welt, wir sind sogar besser als die Schweiz. Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote in der EU und auch die geringsten Einkommensunterschiede beziehungsweise den geringsten Anteil an armen Menschen in der Europäischen Union.“

Auch das hohe Wirtschaftswachstum und den vergleichsweise niedrigen Schuldenstand lobte Zeman, so Radio Prag in einem Beitrag.

Keine spontane Fluchtbewegung, sondern eine organisierte Invasion

Als Schattenseiten bezeichnete Zeman die EU-Quoten für die Aufnahme von Immigranten. Dass sei das „schmerzhafteste außenpolitische Problem“. „Der Europäischen Union halte ich immer wieder vor, dass sie nicht in der Lage ist, ihre Außengrenzen zu schützen. Die Nato wiederum sollte weitaus aktiver sein im Kampf gegen den islamistischen Terror“, so das Staatsoberhaupt.

Die Migrantenwelle in Europa bezeichnete er laut kath.news als ein Invasion: „Manchmal komme ich mir vor wie Kassandra, die davor warnt, das Trojanische Pferd in die Stadt zu holen. Aber ich bin zutiefst überzeugt, dass das, womit wir es hier zu tun haben, keine spontane Fluchtbewegung ist, sondern eine organisierte Invasion.“ Er sprach sich gegen die Aufnahme von Migranten in Tschechien aus und forderte die junge Männer aus Syrien auf, in ihrer Heimat gegen die Islamisten zu kämpfen, anstatt nach Europa zu fliehen. Die Willkommenskultur von Angela Merkel und anderen bezeichnete er als „naiv“. (SB)

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