Weniger „rechte“ Angriffe auf Flüchtlingsheime in NRW

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Überall im Einsatz (Foto: fotolia/benekamp)

Die Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsheime in Nordrhein-Westfalen ist im letzten Jahr deutlich zurückgegangen. Kein Grund zur Entwarnung im Kampf gegen „Rechts.“

Die Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsheime in Nordrhein-Westfalen ist von 501 Angriffen im Jahr 2016 auf 62 Straftaten 2017 gesunken. Vorgeblicher Grund: Weil immer weniger kommen würden.

Doch hier die Wichtigste Nachricht: FAST alle Taten diese 62 Taten waren rechtsmotiviert (Auch die nicht aufgeklärten Fälle natürlich).

Und so gibt Innenminister Herbert Reul (CDU) trotz dieser Zahlen keine Entwarnung: „Jede einzelne dieser abscheulichen Taten ist eine zu viel. Wenn Geflohene hier bei uns Angriffen und Gewalt ausgesetzt sind, dann handelt es sich dabei nicht nur um Straftaten, sondern um bewusste Brüche mit zivilisatorischen und christlichen Werten”, sagte er der deutschen Presseagentur DPA.

Nun gab es zwar nur sechs weniger schwere Branddelikte (wohl Abteilung brennende Mülltonne) ansonsten Sachbeschädigungen und verbotene Propaganda wie Hakenkreuz-Schmierereien oder Beleidigungen. Doch „Rechts“ bleibt gefährlich.

Die Aachener Zeitung dazu: „Einfluss auf Straftaten aus der rechtsextremistischen Szene hatte der nachlassende Flüchtlingszuzug nur bedingt. Im ersten Halbjahr sank die Zahl zwar auf 1667 Fälle. In den flüchtlingsstarken Jahren 2015 und 2016 lagen sie auf das ganze Jahr bezogen bei 4700 und 4437 Fällen. Damit gibt es keinen so deutlichen Rückgang wie bei den Angriffen und Anfeindungen auf Flüchtlingsheime.“ Interpretation ist Alles.

Sie sehen: Ein rechtsradikaler Umsturz steht unmittelbar bevor.

Bei einer solch akuten Bedrohung kann man die bundesweit 700.000 Straftaten, die laut BKA-Statistik „Flüchtlingen“ zugeschrieben werden (jouwatch berichtete), vernachlässigen. (VK)

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