„Links-grün-versiffte“ Weihnachtspredigten

Bild: shutterstock.com/Screenshot
Predigt (Bild: shutterstock.com/Screenshot)

Ulf Poschardt, Chefredakteur der „WeltN24“-Gruppe, brachte etwas Schwung in die „links-grün-versifften“ Weihnachtsfeiertage indem er twitterte: „Wer soll eigentlich noch freiwillig in eine Christmette gehen, wenn er am Ende der Predigt denkt, er hat einen Abend bei den Jusos bzw. der Grünen Jugend verbracht?“

Diese Kritik zwitscherte Ulf Poschardt kurz nach den Weihnachtspredigten des Heiligen Abends auf Twitter. Poschardt , in der heißen Phase des vergangenen Bundeswahlkampfs durch die zum Skandal hoch gepuschten „Weidel-Emails“ in Schieflage geraten (jouwatch berichtete), bekam in den sozialen Medien für diesen Tweet enorme Zustimmung, wie auch heftige Gegenwehr der „Getroffenen“.

Später legte der ehemalige SZ-Chefredakteur nochmals nach und kritisierte ganz konkret die Protestanten in Deutschland: „Wie im Eimer ein Großteil des Protestantismus ist, merkt man, wenn diese Konfession nicht mehr zwischen Glaube und Politik trennen kann oder will.“

(Bild: Screenshot)
Ulf Poschardt twittert (Bild: Screenshot)

„Käßmannisierung“ der Kanzel

Über die „Käßmannisierung“ der Kanzel scheinen sich die Angesprochenen jedoch keinerlei Gedanken zu machen. Ganz im Gegenteil.

Simone Peter, Chefin der Grünen antwortete ganz im grünen Weltbild verhaftet: “Dann sollte ich tatsächlich mal wieder in eine Christmette gehen. Hört sich gut an. Und Einmischung brauchen wir mehr denn je bei Ungleichheit, Abschottung, Klimakrise.”

Und auch Ralf Stegner (SPD) packte alle Brennpunkte in einen Satz und zwitscherte: „Wer nichts zu Krieg und Frieden, Not und Gerechtigkeitsfragen, Hunger und Flüchtlingen hören will, sollte die Weihnachtsgottesdienste der christlichen Kirchen wohl besser meiden.”

Quod erat demonstrandum

Poschardt indes legte noch ein Scheitchen auf den nun lodernden, „links-grün-versifften“ Empörung-Scheiterhaufen und schrieb: „ Herrlich, wie dieser Tweet von einer Allianz aus SPD, Grüne, Juste-Milieu-Medien zerfetzt wird“. Und fügte hinzu: Quod erat demonstrandum. (SB)

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