Das Schwert des Islam

Das der Islam seine Hand nach Europa ausstreckt, ist nichts Neues. Einige haben die aktuelle Entwicklung präzise vorhergesehen

Von Volker Kleinophorst

Wenn man vor 40 Jahren erzählt hat, in Europa wird eine Umvolkung stattfinden und der radikale Islam wird mitten unter uns so erstarken, wie wir es jetzt erleben, hat einen jeder für bekloppt erklärt.

Ich kannte die Neue Weltordnung-Thematik (NWO) damals schon aus diversen Büchern. Ich habe diese steile These, für etwas zu extrem gehalten. Habe einfach gedacht, das lassen die Europäer nicht zu, schließlich musste Europa ja schon mehrfach gegen den Islam verteidigt werden. Sorry, aber hab ich noch so in der Schule gelernt.

Als ich noch in der Alternativpresse arbeitete, erzählte irgendwann einmal der Verleger so am Frühstückstisch bei selbstgebackenem Brot und Nussmus aus dem Bioladen, folgende Anekdote:

Auf einem Treffen linksalternativer Verleger und Journalisten in der Freeclinic in Heidelberg habe bereits Mitte der 70er der 1969 zum Islam konvertierte bekannte linke Journalist Hadayatullah (vorher Paul-Gerhard) Hübsch, mit der Geschichte geglänzt, sein Kalif (Ahmadiyya-Sekte, also eine indisch-pakistanische Seitenlinie des Islam) hätte gesagt:

„Das Schwert des Islam steckt in Deutschland.“

Da hätten aber alle gelacht, auch ich fand das 1981 völlig albern. Ja, so der Verleger, selbst Hübsch habe mit den Schultern gezuckt. Ich habe die Geschichte nie vergessen, vielleicht sogar, weil ich sie so absurd fand, trotz Kenntnis einschlägiger sagen wir jetzt mal „verschwörungstheoretischer Literatur.“

Um noch mal die genauen Umstände abzuklären, haben der damalige Verleger und ich vor einigen Tagen telefoniert.

Verleger: „Heute lacht keiner mehr.“

Wie war das eigentlich damals, wie kam man zusammen? „Über die Alternativpresse. Man traf sich regelmäßig. Wir hatten ja die Zeitung. Hübsch war einer der bekanntesten Autoren und Journalisten zu der Zeit. Die Vorgeschichte von Beatliterat P.G. Hübsch kenne ich aber nur aus Erzählungen. Ich hab ihn nur als Hadayatullah kennengelernt.“

Und wie war er so?

„Ich hab ihn als unglaublich missgelaunten, fanatischen, anstrengenden Menschen erlebt, der irgendwie verrückt geworden war. Der hat uns mal besucht und wirklich anderthalb Stunden auf uns eingelabert, wir müssten sofort zum Islam übertreten. Das wär die Rettung. Wenn ich den nicht rausgeworfen hätte, wäre der wohl immer noch da.“

Er war aber auch in der Zeit noch als Journalist ziemlich erfolgreich. Und das kam ja gar nicht fanatisch rüber?

„Dazu musste man ihm gegenüber sitzen. Ich hab auch damals eher gedacht, das hätte mit ihm zu tun und nicht mit dem Islam. Was wussten wir damals schon über den Islam. Aber seinen journalistischen Arbeiten hast du seinen Fanatismus nicht angemerkt.“

Wie war er denn im Umgang mit den anderen. Er war ja sicher der einzige Moslem?

„Er gab Frauen mit denen er nicht verheiratet war nicht die Hand. Wenn du bei ihm zuhause warst, dann kam aus einem Raum von seiner Frau eine behandschuhte Hand, da durfte man die Blumen reindrücken. Mehr hat man von der nicht gesehen. Ich mein, der Mann hat den ersten deutschen Headshop für Kiffer-Bedarf namens „Heidi loves you“ in Frankfurt aufgemacht. Er war einer der Beat-Literaten, schrieb für FAZ, SZ. Ich habe den einfach irgendwann abgehakt.“

Die Tochter des mittlerweile verstorbenen Hadayatullah Hübsch ist Kolja Maryam Hübsch, die heute so was schreibt wie „Mohammed war ein Feminist“ und gerne (natürlich bekopftucht) in Talkshows für ihre Ansichten wirbt.

Mein liebster Spruch von ihr: „Der Koran ist auch deshalb so toll, weil es das letzte Mal war, dass Gott zu uns gesprochen hat.“

Wenn Leute sagen, sie haben mit Gott gesprochen, kommen sie in die Klapse.

Wenn jemand sagt, seine Vorfahren hätten mit Gott gesprochen und deshalb…

Ist das Religion.

Schwert oder Messer.

Deutschland 2017

Wer es kommen sah, den hat niemand ernst genommen. Und heute ist er islamophob.

Wandere aus, solange es noch geht!
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