Der Tag, an dem Aiman Mazyek zum Bundespräsidenten gewählt wurde

Foto: Wikipedia/ Von Christliches Medienmagazin pro - Aiman Mazyek, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45955466
Islamfunktionär Aiman Mazyek (Bild: Christliches Medienmagazin pro - Aiman MazyekAiman Mazyek, Zentralrat der Muslime ZDM (Foto: Anna Lutz); CC BY 2.0; siehe Link)

Die Freude stand Aiman Mazyek ins Gesicht geschrieben. Das Wahlergebnis war aber auch überwältigend. Mit 99 zu 1 Stimme hatten ihn die Abgeordneten zum neuen und ersten gläubigen Bundespräsidenten gewählt. Der eine, der gegen ihn seinen Finger gehoben hatte, war gleich darauf ans Kreuz genagelt worden.

Eine „Horrorvision“ von Thomas Böhm

Bundeskanzler Sigmar Gabriel, vor drei Jahren selbst zum Islam konvertiert, gratulierte direkt nach dem Freitagsgebet als erster und küsste dem neuen Oberhaupt die Füße. Auch die vollverschleierte Vorsitzende der Partei IPD (Islamische Partei Deutschland, vormals SPD), Yasmin Fahimi zeigte sich erfreut über das eindeutige Wahlergebnis:

„Schon lange gehört der Islam zu Deutschland. Jetzt endlich aber führt der Islam auch dieses Land. Das ist nicht nur für die muslimische Mehrheit ein symbolischer Akt, das ist auch ein Zeichen der Freundschaft und der Verbeugung gegenüber unseren Nachbarländern und Partnern Türkei und Saudi Arabien.“

Die feierliche Amtseinführung fand ausnahmsweise nicht im Bundestag statt, da dort gerade neue Gebetsräume eingerichtet wurden, sondern in der „Zwei-Minarette-Moschee“ von Köln, die früher einmal als Dom Zufluchtsort für Ungläubige ihr Dasein fristete. Die Schuhe hatten vorher alle ausgezogen.

Nachdem der Imam von Kölle die Zeremonie durchgeführt hatte und sich die Anwesenden zum Abschluss der Veranstaltung alle Richtung Mekka gekniet hatten, verließ Mazyek mit seinem Gefolge die Moschee. Auf dem Vorplatz waren sich schon hunderttausende Männer versammelt. Sie riefen „Allahu Akbar“ und wedelten eifrig mit den Fahnen des Islamischen Staats Deutschland. Sie zeigte einen Volkswagen, der voll besetzt unter einer Mondsichel hindurchfuhr.

Nachdem sich die Menge wieder beruhigt hatte, konnte Mazyek dann seine Rede halten:

„Liebe muslimische Gemeinde. Heute ist ein ganz besonderer Tag. Für Euch, für mich, ja für ganz Deutschland. Jahrzehnte lang haben wir unter der Knechtschaft der Christen und Atheisten in diesem Land gelitten. Wir wurden diskriminiert, kriminalisiert und es wurde auch immer wieder versucht, uns aus unserem Land, das wir nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut haben, zu vertreiben. Allah sei Dank gab es aber in den damaligen Parteien, außer in der mittlerweile verbotenen AfD, genügend Politiker, die dem Islam aufgeschlossen gegenüber waren und die überfällige und lebensnotwendige Islamisierung vorangetrieben haben. Vielleicht auch, weil unsere Gönner in der Türkei, in Katar und Saudi Arabien hier finanziell ein wenig nachgeholfen haben. Aber egal, allein das Ergebnis zählt.

Es ist so weit. Ab heute repräsentiert mit mir ein überzeugter Muslim dieses schöne Land auf der ganzen Welt. Nun beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte Deutschlands. Für all diejenigen, die Kurzem behauptet haben, ich und meine Glaubensbrüder würden das Abendland in eine kulturelle Wüste verwandeln, verkündige ich hiermit meine Botschaft: Nein, das Gegenteil ist der Fall, wir werden aus Deutschland eine Oase zaubern, in dem jeder einen Schatten kriegt, seinen Durst und seinen Hunger stillen kann, wenn er denn mit uns glaubt. Und wer in der Öffentlichkeit weiterhin behauptet, der Islam wäre eine gnadenlose Religion, wird mit 1000 Peitschenhieben bestraft. Denn der Islam ist eine barmherzige Religion. Das gilt auch für die Deutschen, die bislang noch nicht konvertiert sind. Sie haben die freie Wahl. Entweder sie werden zu Muslimen, oder wir schicken sie in die Wüste. Die ist nämlich mittlerweile so gut wie menschenleer.“

Da wurde der Jubel noch größer, die johlende Menge stob auseinander und machte sich mit Unterstützung der „Maizière-Religionspolizei“ auf die Suche nach den verstreuten und überwiegend versteckt lebenden Ungläubigen.

Mazyek, Gabriel und Frau Fahimi aber reisten in die Hauptstadt. Sie wollten noch das Grab von Angela Merkel besuchen, die letztes Jahr überraschend gestorben war, nachdem ihr ein Esel mit den Hinterhufen gegen den Kopf getreten hatte.

Der muslimische Friedhof, auf dem die ehemalige Kanzlerin nun in Frieden ruhte, war direkt neben dem Reichstag, der jetzt die Form eines schwarzen Steins hatte, vor drei Monaten feierlich eingeweiht worden. Das Trio hatte vor, einen Kranz niederzulegen, um Frau Merkel für ihre hervorragende Vorarbeit zu danken.

„Den hat sie auch wirklich verdient“, sagte Gabriel. „Ohne sie wären wir noch lange nicht so weit. Ihre Neujahrsansprache 2015 brachte immerhin alles ins Rollen. Das war das grüne Licht, das die Islamverbände brauchten, um die Religions-Revolution voranzutreiben.“

„Na, ja“, antwortet Yasmin Fahimi „Wir waren wohl ebenfalls daran beteiligt. Schließlich war die SPD die erste Partei, die als Organisation mit samt ihrer Mitglieder konvertiert ist.“

„Ich glaube, wir können uns gegenseitig die Hände schütteln“, ergänzte Mazyek. „Wir haben alle unser Scherflein dazu beigetragen – zum Wohle des deutschen Volkes.“

Ihr gemeinsames Lachen war noch bis ins Morgenland zu hören.

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