Christliche Weihnachten im Zeichen des islamischen Terrors

(Symbolfoto: Durch haak78/Shutterstock
Überall auf der Welt sind Christen in Gefahr - ganz besonders zu Weihnachten (Symbolfoto: Durch haak78/Shutterstock)

In Ägypten haben hunderte Muslime nach dem Freitagsgebet eine Kirche in Giza vor den Toren Kairos angegriffen. Sie zerstörten die Einrichtung und attackierten die betenden Christen. Drei Gläubige seien verletzt worden, teilte das Erzbistum Atfih mit.

Die Muslime hätten sich erst vor der koptischen Kirche versammelt und sie dann gestürmt. Es seien „feindliche“ Parolen gerufen und der Abriss der Kirche gefordert worden. Der Angriff wurde von ägyptischen Sicherheitskräften beendet.

Die 10 prozentige christliche Minderheit in Ägypten und ihre Kirchen werden immer wieder zum Ziel von islamischen Attacken (jouwatch berichtete). Seit Dezember 2016 haben dort Islamgläubige 100 Christen ermordet und eine große Anzahl verletzt.

Erst Anfang Dezember hatte der IS seine Anhänger in Ägypten dazu aufgerufen, die Christen zu töten und ihre Kirchen niederzubrennen, berichtet thehayride.com und beruft sich dabei auf Memri.

In dem Aufruf heißt es unter anderem: „Geht los, Ihr Gläubigen Allahs, sprengt ihre Kirchen und Klöster, tötet ihre Priester und Mönche. Habt kein Erbarmen mit Christen, denn sie führen Krieg gegen Allahs Religion.“

In Ägypten stehen in diesem Jahr 230.000 Sicherheitskräfte bereit um die christlichen Weihnachtsfeierlichkeiten zu bewachen. Viele der 2.626 meist koptischen Kirchen stehen unter Schutz.

Doch nicht nur in Ägypten müssen Christen in diesem Jahr Angst vor dem Besuch des Weihnachtsgottesdienstes haben. Auch in Europa rüsten die Sicherheitskräfte sich nach Angela Merkels großzügiger Einladung an hunderttausende Korananhänger auf. Die Christmette im Kölner Dom steht unter massiver Bewachung, Taschen werden kontrolliert und Eingänge gesichert (jouwatch berichtete).

Auch in Großbritannien herrscht landesweit Alarmstimmung. So müssen sich die Besucher der St Paul’s Cathedral in London und der Canterbury Cathedral in Kent massiven Sicherheitskontrollen unterziehen. Sie werden mit Scannern abgetastet, Handtaschen durchsucht. Alle Gottesdienstbesucher werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Terror-Experten in Großbritannien gehen davon aus, dass diese Situation eine andauernde für die nächsten 20 bis 30 Jahre sein wird. (MS)

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