Ungarn kommt auch ohne EU-Subventionen zurecht

Foto: Durch Belish/Shutterstock
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1683 rettete der polnische König mit seinen Reitern Wien und Ungarn vor den Moslems, jetzt werden Ungarn und Polen wieder zusammenstehen. Darauf deutet ein Interwiev mit Victor Orbán hin, welches heute in der Zeitung „Magyar Hirlap“ unter den Überschriften „Viktor Orbán: Ungarn steht vor einem weiteren Angriff“ und „Unbillig und unfair ist das EU-Verfahren gegen Polen “ abgedruckt wurde. Da die auf den Berliner Bauchnabel fixierten deutschen Regierungsmedien solche Infos systematisch unterdrücken, hier eine leicht gekürzte Übersetzung:

Von Wolfgang Prabel

Ungarn steht vor einem weiteren Angriff, weil die EU im kommenden Jahr eine verbindliche Einwanderungsquote in Europa haben will, nachdem die Entscheidung auf dem EU-Gipfel im Dezember noch nicht getroffen wurde – sagte Regierungschef Viktor Orbán am Freitag bei Kossuth Radio.

Der Regierungschef wies darauf hin, dass die Position Ungarns in der nationalen Konsultation der Meinung von mehr als 2,3 Millionen Menschen entspricht. Der Premierminister dankte den Teilnehmern der Konsultation. Viktor Orbán fügte hinzu, dass es ihm bis jetzt nicht gelungen sei, andere in Europa zu überzeugen, der Drang nach Quoten sei unverändert, man werde beim nächsten Gipfel im März erneut Stellung beziehen.

Wir haben nur Zeit zu gewinnen, denn „Wer Zeit gewinnt, gewinnt das Leben“. In Europa wurden bei Wahlen in der letzten Periode die Wünsche nach Begrenzung der Einwanderung gestärkt, betonte der Ministerpräsident und fügte hinzu, dass er davon ausgeht, dass sich dies fortsetzen wird.

Er sagte, die kontinuierliche Schwächung derjenigen bei nationalen Wahlen voraus, die eine gemischte Bevölkerung in Europa wollen, und die glauben, dass die Entwicklung der christlichen Gesellschaften beendet werden müsse.

Viktor Orbán berichtete über die Entscheidung der Visegrád-Länder, Italien eine bedeutende finanzielle Unterstützung für die Verhaftung von Migranten an den Seegrenzen zu gewähren. Wie er sagte, werden allen Berichten zufolge in den kommenden Jahren Millionen von Wanderungen in Afrika beginnen, wobei eine Route nach Europa durch Italien führen wird.

Die sollte geschlossen werden. Wenn Italien nicht geschützt ist, werden wir Europa nicht mehr erkennen „, sagte er. „Wenn man Polen angreift, greift man ganz Mitteleuropa an „, sagte Orbán Viktor. Der Ministerpräsident betonte, dass die Interessen der ungarischen Nation mit denen der Polen in Übereinstimmung seien und machte deutlich, daß jegliche Strafe der EU nicht gegen beide umgesetzt werden kann.

Der Regierungschef nannte das Verfahren der Europäischen Union ungerechtfertigt und sagte: „Es gibt kein starkes Mitteleuropa ohne Polen. Die überwiegende Mehrheit der Polen denkt genauso über die Einwanderung wie die Ungarn, fügte er hinzu.“

Er wies auch darauf hin, dass Polen Zehntausende von Migranten aus den ehemaligen sowjetischen Gebieten und mehr als eine Million Ukrainer aufgenommen hat, aber die Union berücksichtige das nicht. „Sie berücksichtigt nur ein Problem, das ein Problem für westliche Länder ist“, sagte Orbán Viktor.

Der Premierminister sagte auch, dass es kein unwiderstehliches Angebot hinsichtlich der möglichen Einführung des Euro gibt. Er betonte, dass die Realwirtschaft, um der Eurozone beizutreten, an den Durchschnitt der Länder in der Zone angepasst werden müsse.

Fehlerhaft empfindet er es, die Bereitstellung von EU-Mitteln an die Rechtsstaatlichkeit zu knüpfen, weil, wie er sagte, die Gemeinschaftsverträge das nicht zulassen.

„Nichts passiert, für was wir dankbar sein müssen“, sagte Viktor Orbán, da das gesamte System auf gemeinsamen Interessen beruht.

Er sagte auch, dass die ungarische Wirtschaft ohne EU-Mittel betrieben werden kann, da ihr Motor die Arbeit der Menschen ist.

Ungarn braucht niemandes Geld, es ist für sich allein, und die Wirtschaft ist flexibel genug, um sich an eine mögliche Veränderung anzupassen, und sie wird in einer neuen Situation erfolgreich sein „, sagte er. Viktor Orbán, sagte, daß die christlichen Grundlagen des täglichen Lebens in Europa viel stärker seien, als viele Menschen dächten. Er schloss das Interview mit der Bemerkung ab, daß die vorrangige Aufgabe gewählter Politiker darin bestehe, das Christentum zu schützen.

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