Streit um Knöllchen endet für Deutsch-Türken im Knast

Symbolfoto: Durch mattomedia Werbeagentur/Shutterstock
Symbolfoto: Durch mattomedia Werbeagentur/Shutterstock

Mehrere verletzte Polizisten, einem von ihnen wurde mit einem Faustschlag die Augenhöhle zertrümmert, waren das Ergebnis eines Streits um Knöllchen. Jetzt muss einer der türkischen Schläger mit deutschem Pass für vier Jahre in den Knast.

Der 47-jährige Vater der gewaltbereiten Schläger war im November 2016 mit einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes Düren in Streit geraten, weil der in „seiner“ Straße Strafzettel verteilte. Der Mitarbeiter rief die Polizei zu Hilfe, die Söhne des Deutsch-Türken mischten sich ein, die Situation eskalierte.

Auch der Versuch des kurz darauf schwerverletzten Polizisten, die Lage mit dem Satz „Wir beruhigen uns jetzt mal, es geht doch nur um ein Knöllchen“ zu entspannen, scheiterte.

Den Einwand der Verteidigung, erst durch die Polizei sei die Situation so außer Kontrolle geraten, ließ die Vorsitzende Richterin nicht gelten: „„Für wie dumm halten Sie uns eigentlich“, so Regina Böhme.

Der jüngere der beiden „schlagfertigen“ Söhne (28) verletzte drei Polizisten und wurde zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der Vater, dem keine Beteiligung an der Schlägerei nachgewiesen werden konnte, kam wegen Nötigung mit sechs Monaten auf Bewährung davon. (MS)

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