Erdogan: Jerusalem war  historisch noch nie jüdisch

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (Bild: shutterstock.com)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (Bild: shutterstock.com)

Amerika wurde vom muslimischen Seefahrer entdeckt und Nikolaus war ein Türke. Nun kommt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit einer neuen Verkündigung um die türkische Ecke: Jerusalem sei historisch gesehen muslimisch und christlich, aber nicht jüdisch.

Der türkische Despot Recep Tayyip Erdoğan kündigte vor seiner Anhängerschaft an, in Ost-Jerusalem als „Hauptstadt Palästinas“ bald eine türkische Botschaft zu eröffnen.

Zudem stellt er die historisch als Lachnummer zu wertende These auf, dass Jerusalem historisch gesehen muslimisch und christlich, aber nicht jüdisch gewesen sei. Wörtlich soll er laut dem Internetportal Freie Welt gesagt haben:

„Sie können Jerusalem, das eine Hauptstadt für Muslime ist, weder den Juden noch den Hebräern zuweisen. Es gibt hier eine uralte Geschichte von Muslimen und Christen, aber nicht von anderen“, so Erdogan. Komplett ignoriert wird von dem gläubigen Muslim, dass das jüdische Volk der Israeliten schon 1000 v. Christus unter König David die Stadt zur Hauptstadt erhob und es immer deren geistiges Zentrum blieb.

Erdoğan erklärte weiter: „Wir haben es [Jerusalem] bereits vor geraumer Zeit als Hauptstadt Palästinas anerkannt. Aber da Jerusalem belagert wird, können wir unsere Botschaft dort nicht eröffnen. So Gott will, ist der Tag nahe, an dem wir mit Gottes Erlaubnis bald unsere Botschaft dort eröffnen werden“. (SB)

 

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