Jan Böhmermann entgleist mal wieder

(Bild: Jonas Rogowski; CC BY-SA 3.0; siehe Link)
Jan Böhmermann (Bild: Jonas RogowskiCC BY-SA 3.0; siehe Link)

Am Montag hatte die Polizei Hamburg im Rahmen der bislang größten Öffentlichkeitsfahnung Fotos und Videos von 104 linksradikalen Tatverdächtigen veröffentlicht. Die Gesuchten waren mutmaßlich an den schweren Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg beteiligt (jouwatch berichtete).

Der Spaßvogel der Nation, Jan Böhmermann, findet es offensichtlich daneben, wenn gemeingefährliche Verbrecher, die auch den Tod Unbeteiligter billigend in Kauf genommen hatten, gesucht und zur Verantwortung gezogen werden.

Verblödetes Gezwitscher

Auf Twitter maulte die bei Weitem überschätzte Klaumauknudel gegen die Polizei und stellte die Mutmaßung in den öffentlichen Raum, dass die Fahndung nach den Linksextremisten politisch und nicht strafrechtlich motiviert sei. Böhmermanns verblödetes Gezwitscher wurde prompt von der Polizei Hamburg beantwortet:

Im weiteren Verlauf versucht  Böhmermann weder seine Sympathie für Linksextremisten noch seine Abneigung gegen die Polizei zu verbergen. Er zwitschert jenen Beamten, die tagelang in Hamburg versuchten, dem gemeingefährlichen Treiben von Antifatruppen Einhalt zu gebieten und mit Stahlkugeln, Flaschen und anderen Wurfgeschossen angegangen wurden, entgegen:

Was dem Narren Böhmermann wenig gefallen dürfte: Die Polizei erhielt seither bereits 80 Hinweise, die sehr schnell dazu führen könnten, dass die von Böhmermann verteidigten und mit Sympathie überschütteten Linksextremisten vor dem Kadi landen.

Schwestern im linken Geiste

Bis es soweit ist, kann sich die öffentlich-rechtliche Ulknudel mit Christiane Schneider, Innenexpertin der Linken-Fraktion oder ihrer Genossin, der Linken-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke, zusammenrotten.

Denn auch Schneider wirft der Hamburger Polizei Stimmungsmache und Stigmatisierung vor. Ulla Jelpke, die  20 Jahre nach der friedlichen Revolution die Auslandsagenten der Stasi schon mal für deren „mutigen Einsatz für den Frieden“ lobte, sprach von „Steckbriefen wie zu Zeiten der RAF-Hysterie„. Telefonhotlines öffneten außerdem Denunziantentum Tür und Tor, so das Rechtsempfinden der linken Genossinnen. (SB)

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