Horror-Prognose von der „Zeit“: Ein Land rückt nach rechts!

Foto: Durch austinding/Shutterstock
Wenn Österreich nach rechts rückt...(Foto: Durch austinding/Shutterstock)

Das muss man sich mal vorstellen, da gehen die Wahlen in einem Nachbarland anders aus, als es den Linken in Deutschland recht ist und schon entwirft die „Zeit“ ein Szenarium des Weltuntergangs: Wir lesen die Schlagzeile:

ÖVP und FPÖEin Land rückt nach rechts

Strenge Regeln für Flüchtlinge, Eingriffe in die Medien: Österreichs FPÖ schafft es mit radikalen Forderungen ins Regierungsprogramm. Europa wartet ab – noch.
Gleich vier Geologen hat die „Zeit“-Chefredaktion“ für diesen Schwachsinn angesetzt:
Alexandra Endres, Vanessa Vu, Veronika Völlinger und Tilman Steffen
Was für Folgen das hat, wenn tatsächlich ein Land wie Österreich nach rechts rückt (also Richtung Ungarn) lesen wir auf Wikipedia (Kettenreaktion):

Es lässt sich nicht genau vorhersagen, wie die Landmassen in 200 Millionen Jahren auf der Erdoberfläche verteilt sein werden. Eine Extrapolation der aktuellen Bewegungen ergibt folgendes Bild:

In 20 Millionen Jahren
wird sich Ostafrika entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs vom übrigen Afrika abspalten und dabei einen neuen Ozean bilden. Die Iberia (im Wesentlichen die Iberische Halbinsel) löst sich von Europa und dreht sich dabei leicht im Uhrzeigersinn. Australienund Neuseeland schieben sich schnell nordwärts, so dass Nordaustralien nun am Äquator liegt. Das Schwarze Meer ist vollständig vom Mittelmeer abgeschnitten und der Golf von Akaba hat sich bis zur Türkei geöffnet.
In 40 Millionen Jahren
wird Afrika immer weiter Richtung Norden wandern und die Mittelmeerregion komplett umgestalten, Sizilien wird nach Norden verschoben und liegt in Küstennähe vor Rom. Iberia dreht sich weiter im Uhrzeigersinn von Europa weg. Europa könnte entlang des Rheins auseinanderbrechen. Australien wandert weiter Richtung Südostasien. Der Atlantik wird breiter, denn Amerika entfernt sich weiter von Europa und Afrika.
In 50 Millionen Jahren
Niederkalifornien löst sich entlang der San-Andreas-Verwerfung vom amerikanischen Festland und wandert nach Nordosten. Nordamerika mit Grönland rückt zunächst nach Westen, dreht sich dann im Uhrzeigersinn und driftet nach Süden. So gelangt Grönland in die gemäßigte Zone südlich des 60. Breitengrades.
In 80 Millionen Jahren
wird Afrika so weit nach Norden vorgedrungen sein, dass infolge des Schubs nach und nach an die Stelle des Mittelmeers eine neue Gebirgskette getreten sein wird. Australien ist in der Zwischenzeit mit Japan kollidiert, Neuseeland hat die Tropen erreicht und Antarktika steuert auf Australien zu.
In 90 Millionen Jahren
sind Nord- und Südamerika getrennt. Nordamerika verlagert sich südlich an die Seite Südamerikas.
In 150 Millionen Jahren
ist Grönland südlich des heutigen Peru bei ungefähr 30 Grad südlicher Breite angelangt.
In 200 Millionen Jahren
hat sich die Antarktis Mexiko so stark angenähert, dass beide am Äquator liegen und Antarktika wie zuletzt im frühen Mesozoikum üppig bewachsen sein wird. Ostafrika kollidiert mit Indien, Madagaskar trifft auf Südostasien. Neufundland befindet sich bereits bei 10 Grad nördlicher Breite und bewegt sich weiter auf den Äquator zu, den Florida auf seinem Weg nach Süden bereits hinter sich gelassen hat. Südamerika hat sich im Uhrzeigersinn um 90 Grad gedreht. In den letzten 200 Millionen Jahren haben sich Skandinavien und die Britischen Inseln langsam in südöstliche Richtung bewegt.

Also zurück, marsch, marsch, wieder in die linke Richtung. Dann bleibt alles wie gehabt, liebe „Zeit“, oder?

Wandere aus, solange es noch geht!
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