Alternativlos, oder die politisch korrekte Diktatur. DER PLAN – FOLGE 3

Symbolfoto: Durch Pressmaster/Shutterstock
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Reminder:  Es ist zwanzig Jahre her, da trafen sich die Superreichen und Megamächtigen der Welt, um die Zukunft der Menschheit zu planen. Ein verhängnisvolles Vorhaben ging an den Start, seine Befürworter machten sich an „die Umwertung der Werte“, schmiedeten neue Allianzen, bauten Verwalter ihrer Ideen in Regierungen und Parteien ein. Das Ende des Zeitalters der Aufklärung und unser humanistisches Erbe standen zur Disposition. Wegbereiter hierfür waren ausgerechnet sämtliche Fraktionen der Linken, die nach dem Ende des Kommunismus eine neue Perspektive suchten – am Ende verrieten sie ihre Völker und wurden irre. Die Geschichte vom Plan…

Von Hans S. Mundi

Noch schauten die Linken zu: Bei der Konferenz mit dem Titel „Global Brain Trust“ vom 27. September bis zum 1. Oktober 1995 saßen mehr als 500 führende Politiker neben Konzern- und Wirtschaftsführern sowie maßgeblichen Wissenschaftler aus allen Kontinenten beisammen. Das Fairmont-Hotel in San Francisco wurde zu einer Kaderschmiede der neuen Art. Die Anwesenden wurden mit der heraufziehenden „Einfünftelgesellschaft“ konfrontiert. Der Mensch in überflüssiger Masse, eine kleine reiche Oberschicht in Überfluss und Wohlstand. Vier Fünftel der Menschheit ohne Job, ohne Einkommen, ohne Perspektive. Was tun? Der Sicherheitsberater gleich mehrerer US-Präsidenten, Zbigniew Brzeziński, nannte seine programmatische Idee, die sozial Abgehängten und künftig entwurzelten Menschen zu einer Klasse neuartiger Untertanen zu formen, so: TITTYTAINMENT.

Um auf den Spuren der alten Römer ein neues  „Brot und Spiele“ zu inszenieren, waren seither die elektronischen Medien mehr als passend. Medientheoretiker Marschall McLuhan hatte einst „The Medium is the message“ vorhergesagt, dabei das Zusammenspiel aus Games, TV und Internet aber nur schwer erahnen können. Ablenkung pur. Volle Dröhnung satt, Heute hat fast jeder Haushalt Zugriff auf weit über 100 Fernseh- bzw. Satellitenkanäle, kann sich per Pay-per-view sämtliche Kinofilme, Sport- und Nachrichtenkanäle und sonstige Unterhaltung ins Haus holen. Diese „Couch Potatoes“ verfügen nun auch in der billigsten Sozialwohnung über das moderate „Puschenkino“ im Vollsortiment. Sexualaufklärung ist dabei für die Jüngsten weitgehend obsolet geworden, denn auf diversen Bildschirmen und Plattformen, wie Tablets, Lap Tops, gewöhnlichen Computern oder bereits konvergenten Telesystemen auf den immer größer werden Heimkino-TV-Bildschirmen, reichen zwei, drei Klicks und es wird in allen Varianten gevögelt. Lesen, Schreiben, Rechnen? Die Bildungsberichte vieler westlicher Staaten weisen auf kontinuierlich anwachsende Verblödung bei den Jüngsten hin, doch auch die Älteren kommentieren sich in den sozialen Netzwerken um Kopf, Kragen, Punkt und Komma. Verblödung a gogo. Ist „Tittytatinment“ also ein reines multimediales Berieselungsprogramm für alle, um die Untertanen in die Sitzkissen zu drücken und so von Protest, Widerstand und politischer Selbstbehauptung abzulenken? Mitnichten. Die totale Unterhaltungsmaschine bietet lediglich die breite Grundlage um Souveränität, Identität und menschlichen Stolz und Würde sukzessive zu beseitigen.

Für eine Rückführung der „menschlichen Herde“ (Platon) in umzäunte Unfreiheit und gesellschaftliche Käfighaltung, in ein Leben ohne Möglichkeiten freier Entfaltung in Wohlstand und Selbstbestimmung, benötigt man starke Partner im politischen Raum. Hier geht es nicht um Konzernstrategien und den Ölmarkt, um freien Welthandel und Erschließung lukrativer Märkte, hier reden wir von überwachender Verwaltung postindustrieller Brachen, verfallender Staaten in einstigen Wohlstandsregionen, um die Steuerung des Untergangs. Die Linke, der große Kapitalismuskritiker par excellance, lag nach dem Fall des Kommunismus (inhaltlich und substanziell) tief am Boden. Die Linken mit dem Fernziel Sozialismus/Kommunismus hatten „eine historische Niederlage“ erlitten, wie es der maoistisch geprägte Ex-KB-Stratege und spätere Vordenker der Grünen bis zu deren Einzug in den Deutschen Bundestag, Thomas Ebermann aus Hamburg, damals deutlich formulierte. Neudeutsch nachgefragt: Hatten sie fertig…? Nö. Denn der gesamte politische Raum befindet sich in Transformation und Entdemokratisierung, in teilweiser Sinnsuche und akutem Verfall althergebrachter Strukturen. Parteien gehen und kommen, ob in Italien, Griechenland oder in Frankreich, wo gerade die Sozialisten aus der Regierung unter Hollande ins Nichts entschwanden und sich ein völlig neuer Politiker wie Macron aus eben diesem Nichts an die Spitze des Staates wählen ließ. Von „Bewegung“ ist viel die Rede. Es wird bewegt, man läßt bewegen, denn hier ziehen die Betreiber einer kommenden neuen Weltordnung fleißig die Strippen. SPD? CDU? Nein: Goldmann Sachs ist eine der wahren Institutionen, die heute in der Politik das Personal stellen. Der Wähler? Der kann zwar ankreuzen was er will, er bekommt aber dennoch stets das, was ganz andere Leute wollen. Tittytainment!

Ausgerechnet von Milliardären wie George Soros wurden die Linken mit Milliarden wieder hoch gepäppelt, reanimiert, gehirngewaschen und als treue Söldner aufs Schachbrett der Moderne gesetzt. Über George Soros wurde vielfach alles gesagt, er ist inzwischen wie ein „offenes Buch“, auf Wikipedia oder durch simples Googeln kommt man auf seine NGOs, auf seine Open Society Foundation, auf seine Gelder für Kampagnenhelfer in aller Welt, die seine seltsamen Ziele fördern und unterstützen sollen. Soros und weitere diverse Hintermänner sind inzwischen die verlängerten Arme und Aktivposten einflußreicher Kreise, die das „Tittytainment“-Programm politisch ergänzen und durch scharfe Meinungskontrolle Macht sichern und Opposition beseitigen wollen. Welche Rolle spielen denn nun die Linken in diesem gigantischen Spiel scheinbar neuer Kräfte?

Es läuft alles nach Plan. Das linke Moral-Monopol ist entstanden. Ging es eben noch um die soziale Befreiung des Industriearbeiters von den Ungerechtigkeiten des Kapitalismus, so ist der NEUE LINKE so etwas wie eine supermoralische Domina geworden – weit oberhalb der alten sozialen Frage. Ein gewaltige Transformation dank neuer VordenkerInnen wurde gelenkt und gefördert, der Wurmfortsatz der sozialen Bewegungen, der linken Teilansichten auf Sexualität, Umwelt und „Buntheit“ samt dem Kampfbegriff der absoluten „Toleranz“, wurde eingesammelt und für die freche Umdeutung gesetzt. Die Umwertung der Werte, die totalitäre Sozialmoral, kam auf den Plan. Deutliches Merkmal: Früher gingen Linke auf die Straßen um auch FÜR etwas zu demonstrieren, heute überwiegt eine permanente linke Hysterie in ABWEHR und DAGEGENSEIN, im VERBOTSTAUMEL, in einem Machtrausch eines Taumels für eine strenge Welt der ganz engen VORSCHRIFTEN. Der neue Linke ist der ewige Spießer im neuen Gewand. Er  ist kurios und absurd, aber er hat nun immer Recht. Er ist die fünfte Kolonne einer Machtelite, die aus Milliardären besteht. Der neue Linke ist ein politischer VOLLIDIOT. http://blogs.faz.net/whatsleft/

„Sie nennen uns Rassisten, weil wir eine Religion kritisieren, haben aber keine Ahnung, was es eigentlich bedeutet, liberal zu sein.“ Sarah Haider kommt zum Schluss, dass „die Linke, wenn sie sich auf diese Angelegenheit nicht einlässt“, wenn sie nicht beginnt, aufrichtig über den Islam und seine Mängel zu reden, „das Thema den Rechten überlässt, sodass die Leute sich Trump zuwenden, um sie vor Terror zu schützen und vor Sitten, die Jahrhunderte in die Vergangenheit gehören. Das ist himmelschreiend! Natürlich ist Trump nicht die Lösung. Aber ihr Linken habt die Leute in eine Lage manövriert, in der sie keine andere Wahl haben. Es wird nur schlimmer werden, wenn die Linke sich weiterhin weigert, sich mit diesen Konzepten zu befassen.“ Haider hegt besonderen Zorn auf jene, die sie beschuldigen, Intoleranz gegenüber Muslimen zu befeuern. „Sie (die Linken) behaupten, was wir sagen sei rassistisch und würde eben jene Intoleranz vermehren“ – eine logisch unhaltbare Position, da der Islam selbstverständlich nicht Rasse ist, sondern Religion und da, wie Haider uns erinnert, „Religionen lediglich Ideen sind, die [A. d. Ü.: im Unterschied zu Menschen] keine Rechte genießen.“ Sie zögert. „Das ist hanebüchen und kränkend. Ich spüre angesichts dessen tiefe Betroffenheit und fühle mich verraten.“https://de.richarddawkins.net/articles/der-treuebruch-der-linken

Derartige Ausschnitte aus heutigen Diskussionen zeigen auf, was da passiert ist. Eben noch waren die härtesten Islamkritiker bei den Linken zu finden. Der Hamburger Publizist Hermann Gremliza formulierte in seiner Monatszeitschrift „Konkret“ jahrelang die wohl gnadenloseste und profundeste Kritik an Muslimbrüdern, an islamischen Verschwörern, an den Kampfgruppen der Taliban und den zahlreichen taktischen Fehlern des Westens beim Umgang mit dem politischen Islam. Hier erleben wir wie selten deutlich, wohin die neue linke Toleranz gehirngewaschener Sozialisten führt: Direkt ins Verderben! Die Linken, welche 1979 ff. die Machtergreifung Khomeinis militant unterstützten, samt der bundesdeutschen APO-Fraktionen mit ihren Anti-Schah-Demos und propalästinensischem Krawall, setzten bereits bei der Machtergreifung der Mullahs im Iran aufs falsche Pferd. Viele der linken Volksmudschaheddin, der linken Weggefährten der späteren „Revolutionswächter“ fanden sich gleich nach der islamischen Revolution im Knast wieder, wurden umgebracht, mussten (nicht selten nach Folter) im persischen Fernsehen vor laufender Kamera dem Atheismus und sonstigen Sünden öffentlich abschwören. Der Islam spielt eben auch eine große Rolle bei der neuen Machtverteilung auf der Weltkarte. Er ist gut um Verwirrung zu stiften, in bestimmten Regionen seine Sklavenvölker ruhig zu halten und so seinen Teil zur neuen Weltdiktatur beizutragen, die eben alles gebrauchen kann – nur keine freien Völker, keine selbstbestimmten zivilen Gesellschaften und freie Ordnungen mit freien Bürgern als Souverän. Die Linken haben einen Pakt mit gleich mehreren Teufeln geschlossen. Diese Teufel sind denkbar schlechte und wenig dankbare Freunde – ein Blick in die Knäste und blutigen Folterwerkstätten der Mullahs im Iran sollte da eigentlich genügen.

Um eine neue geistige Ordnung zu installieren, welche die Mehrheit der Menschen bei einer vermeintlichen Moral, bei einem MUSS etwas besonders „soziales“ zu tun, anspricht und sie so stets unter Druck setzt, benötigt man eine Besetzung neuer und alter Begriff. Im Zentrum steht hierbei eine mehr als obskure Persönlichkeit aus den USA (!), die quasi neben das herkömmliche „Tittytainment“ eine Strategie der totalen Verwirrung stellte. Die „Dekonstruktion“ von allem und jedem ist auch seit der „Frankfurter Schule“ der Adornos und Horkheimers zwar ein Begriff, was aber Judith Butler ablieferte, ist ein satanisches Meisterstück. Eine pure Teufelei. Ein intellektueller Sadismus höchsten Grades. Sekten wie Scientology sind geradezu harmlos gegenüber den wortgewaltigen Theorien dieser „Philosophin“, die wohl einst mal als das größte politische Miststück aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen könnte. Wie George Soros kommt sie aus einem jüdischen Haus, was aber nicht allgemein den Juden angelastet werden sollte, aber wohl leider auch in diese Richtung wieder Vorurteile lostreten wird. Um es klar zu sagen: Würden die Ansichten dieser seltsamen Feministin voll greifen, wäre Israel schon morgen von der Landkarte getilgt.

„Butlers frühe politische Philosophie wird unter dem Titel Politik des Subversiven zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht darin die Queer-Theorie, die Sexualität als strukturelle Dimension des Sozialen, Politischen und Kulturellen ansieht. Queer Studies und Queer politics als angewandte und öffentliche Ausdrücke der Theorie eröffnen Handlungsoptionen, denn wenn man in der Performativität die soziale Wirkmächtigkeit von Sprechakten erkennt, so sind auch deren Veränderungen denkbar. Durch eine Wiederverwendung und Neudeutung von Denkfiguren über Identität und Norm werden sozial autorisierte Körper/Subjekte von Gewicht durch eine durchbrechende performative Verschiebung entwertet. Die subversiven Wiederholungen bieten die „Möglichkeit des Sprechakts als Akt des Widerstands“.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Butler

Es würde an dieser Stelle zu weit führen, sich all den Winkelzügen der Judith Butler zu widmen, welche inzwischen als Ikone mehr oder weniger Gender-Lehrstühle an unseren Hochschulen, Diskurse bei SPD, Grünen und Linkspartei beflügelt – und selbst bei Kanzlerin Merkel schweren Dachschaden verursacht hat. „Hate Speech“, „Political Correctnes“ oder „Gender Mainstream“ – all diese Begriffe begegnen uns nun heute und sind verantwortlich für die Maas-lose Internetzensur, welche längst nicht nur die Meinungsfreiheit auf Facebook abwürgt. Rassismus, Homophobie, Vorurteile gegenüber dem Islam (= Islamophobie), Minderheiten versus Mehrheiten – nicht eines der inzwischen nicht mehr nur linken Moraltheoreme kommt ohne die Versatzstücke der Judith Butler aus, welche keine Geschlechter mehr kennt, federführend in Sachen Familienzerstörung agitiert und dabei schleichend auch auf Meinungsfreiheit und Zensur einwirkt. Dieser Moralfaschismus zetrümmert ALLES. Kein Geschlecht, keine Identität, keine Nationen und Völker, keine Grenzen – nur noch eine große moralsozialistische Weltbewegung. Berlins Gender-Toiletten und die unter Merkel durchgepeitsche „Ehe für alle“ lassen grüßen. Neben Tittytainment also die totale Verwirrung – Verblödung, Verdummung und Vermassung. Welch eine schöne neue Welt. Seltsam bei dieser hauptsächlich schwul-lesbisch ausgerichteten Meinungsstrategin ist allerdings ihre Hinwendung zum Islam und einer fast schon romantischen Verklärung der Rolle der verschleierten und unterdrückten Frau in den muslimischen Pascha-Gesellschaften, welche Frau Butler ausdrücklich mag: „„Die Burka symbolisiert, dass eine Frau bescheiden ist und ihrer Familie verbunden; aber auch dass sie nicht von der Massenkultur ausgebeutet wird und stolz auf ihre Familie und Gemeinschaft ist.“ http://www.deutschlandfunkkultur.de/alice-schwarzer-contra-judith-butler-ueberfaelliger-streit.1013.de.html?dram:article_id=394048

Ja, das ist das kranke und kaputte Denken in einer Zeit, welche Sinnentleerung auf den Fahnen stehen hat. Das Schlußwort zu dieser Folge eines unheilvollen Plans, der Zerstörung will, wenn er Moral sagt, bekommt Bettina Röhl. Die ist eine Frau. Noch. Noch darf sie das sagen: „Der Mann, vorwiegend der westliche Mann, ist gesellschaftlich in den letzten Jahrzehnten zum schlechthin Bösen geworden, das die Genderideologinnen von Tag zu Tag erfolgreicher an die Kette legen und „unschädlich“ machen wollen! Diese bereits weit fortgeschrittene Verböserung des Mannes ist der unerkannte Sieg, den ein paar fanatische Feministinnen sukzessive über die Köpfe der Menschen, über die Köpfe von Männern und Frauen, errungen haben. Und dies ganz unabhängig von oft diametral entgegenstehenden Entwicklungen in anderen Kulturkreisen dieser Welt und in den Parallelgesellschaften im Westen selbst. Laut Genderideologie hätte sich die Menschheit bis zum Auftauchen der Genderisten in der fatalen Verkennung entwickelt, dass es die beiden Geschlechter „Mann“ und „Frau“ tatsächlich gäbe, weshalb bis heute alle Menschen und die großen Weltreligionen verblödet glaubten, dass ein Mensch mit Penis und Hoden ein Mann wäre und ein Mensch mit Vagina, Eierstöcken und Milch gebender Brust eine Frau sei. Die Fiktion der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen wäre indes die fatale Ursache dafür, dass die Menschheit bis heute von Katastrophen geschüttelt würde.“ https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/heterophobie-gender-ist-psychoterror-gegen-den-weissen-mann-teil-1/

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