Aiman Mazyek: Keine Angst vor einer Islamisierung Deutschlands!

Foto: Wikipedia/ Von Christliches Medienmagazin pro - Aiman Mazyek, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45955466
Islamfunktionär Aiman Mazyek (Bild: Christliches Medienmagazin pro - Aiman MazyekAiman Mazyek, Zentralrat der Muslime ZDM (Foto: Anna Lutz); CC BY 2.0; siehe Link)

Wenn einer wie Aiman Mazyek, der die Interessen der Muslime in Deutschland vertritt, behauptet, es gäbe keine Islamisierung in unserem Land, ist größte Vorsicht geboten. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime (ZdM), Aiman Mazyek, rechnet damit, dass die Mehrheit der nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge nicht auf Dauer bleiben wird. „Ich bin davon überzeugt, dass von den etwa 800.000 Flüchtlingen muslimischen Glaubens, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, mehr als die Hälfte wieder in ihre Heimatländer zurückkehren wird“, sagte Mazyek der „Heilbronner Stimme“ (Dienstag). Von den Muslimen, die gekommen seien, seien vielleicht maximal 30 Prozent religiös.

„Es wird also viel Panikmache betrieben“, sagte Mazyek mit Blick auf Sorgen vor einer „Islamisierung“. Der AfD warf er vor, beim Thema Familiennachzug „völlig utopische Zahlen“ zu verbreiten. „80.000 bis 120.000 Familiennachzüge werden tatsächlich erwartet“, sagte Mazyek zum erwarteten Familiennachzug im Jahr 2018.

AfD-Politiker hatten im Wahlkampf von zwei Millionen Migranten im Jahr 2018 durch den Familiennachzug gesprochen. Er könne die in Deutschland verbreiteten Sorgen vor dem Fremden „zum Teil schon“ nachvollziehen, sagte Mazyek weiter. „Aber sehen Sie, die größte Einwanderergruppe der vergangenen Jahre in Deutschland waren Polen, nicht syrische Flüchtlinge. In unserer Wahrnehmung wird aber nur über Muslime gesprochen“, kritisierte der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime. „Jeder Vierte in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Aber nur ein viel kleinerer Anteil sind Muslime. Und man verortet die Gruppe nur über ihre Religion, die Nationalität, Kultur oder andere Identitäten werden ausgeklammert. Das ist schon seltsam“, sagte Mazyek dem Blatt.“

Was Mazyek vergisst zu erwähnen ist, dass fast jede Woche irgendwo in Deutschland eine Moschee oder ein islamisches Zentrum geplant, gebaut und eröffnet wird.

Hier einige aktuelle Beispiele:

Mariendorf. In der Friedenstraße 15/16, direkt gegenüber vom evangelischen Gemeindehaus und der historischen Alt-Mariendorfer Dorfkirche, plant ein türkischer Moscheeverein den Bau eines Kulturzentrums.

Der für die Stadtentwicklung im Bezirk zuständige Stadtrat Jörn Oltmann (Grüne) bestätigt jetzt aktuell die schon seit geraumer Zeit durch den Kiez laufenden Gerüchte und teilt mit: „Auf Grundlage der Festsetzungen des Bebauungsplanes 7-22 2014 hat das Bezirksamt einen positiven Bauvorbescheid für die Errichtung eines türkischen Kulturzentrums erlassen.“ Zu Einrichtungen dieser Art gehört in der Regel auch eine Moschee.

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Interessiert und zuweilen kritisch haben Nachbarn in den vergangenen Wochen beobachtet, was in dem Eckgebäude Schönburger/Luxemburgstraße in Naumburg passiert. Offensichtlich aus der arabischen Welt stammende Menschen gehen ein und aus, tragen Teppiche herein, werkeln herum. Und schnell bildete sich das Gerücht: In den ehemaligen Räumen des „Alm Gaudi“ entsteht still und heimlich das komplette Gegenteil eines Partytempels – eine Moschee.

Das aber ist nicht einmal die halbe Wahrheit, und von Geheimniskrämerei ist rund um das Projekt, das sich dort entwickelt, nichts zu spüren. Offen und freundlich empfangen Asmir Kosuta und Ammar Safi unsere Zeitung zum Vor-Ort-Termin in den Räumlichkeiten, die ab kommendem Jahr als „Islamisches Kulturzentrum“ dienen sollen.

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Noch müssen die Muslime in Stuttgart-Feuerbach in einem Hinterhofgebäude beten. Ein ehemaliges Lager ist zur Gebetsstätte umfunktioniert, über dem Eingang ein arabischer Schriftzug, gleich daneben der Frauengebetsraum, auf der anderen Seite ein kleines türkisches Restaurant – alles sehr bescheiden, ein wenig trist. „Wer betet schon gerne im Hinterhof?“, meint ein älterer Mann, der gerade das Mittagsgebet beendet hat.

Doch wenn alles glattgeht, gehört die Tristesse in der Feuerbacher Mauserstraße demnächst der Vergangenheit an. Stolz zeigt Ismail Cakir, Chef des Feuerbacher Ditib-Moscheevereins, die Pläne. Eine „echte“ Moschee soll her, die erste in ganz Stuttgart, ein prächtiges und hochmodernes Gebäude mit viel Glas und einer mächtigen Kuppel, unter der bis zu 2000 Gläubige Platz finden.

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Das sind nur drei Beispiele von sehr vielen, die belegen, dass die islamische Landnahme weiter voranschreitet und auch folgende Zahlen müsste Mazyek kennen:

Der Bevölkerungsanteil der Muslime in Europa könnte sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln. Dies zeigt ein Szenario einer Studie des US-amerikanischen Instituts Pew Research Center. Demnach würden in Deutschland dann ein Fünftel der Bürger Muslime sein.

Wenn „Lügenbaron“ Mazyek also von „Panikmache“ spricht, ist wirklich Panik angesagt.

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