AfD am Breitscheidplatz nicht eingeladen, legt Kranz nieder

Fotos: AfD
Nicht erwünscht: AfD-Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse, Paul Hampel, Dirk Spaniel, Stefan Keuter am Breitscheidplatz

Die AfD-Fraktion durfte heute nicht an der Trauerfeier am Breitscheidplatz teilnehmen. Die Trauerfeier fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit unter strenger militärischer Bewachung statt. Trotzdem ließ es sich die voraussichtlich größte Oppositionspartei im Bundestag nicht nehmen, in Würde einen Kranz niederzulegen.

„Wir wurden nicht in den Bereich des Weihnachtsmarkts vorgelassen“, sagte der AfD-Direktkandidat aus Bautzen Karsten Hilse gegenüber jouwatch. „Dieser war großräumig abgesperrt und es hatten nur Gäste mit einer Einladung Zutritt. Wer diese Einladungen verschickt hat, weiß ich nicht. Wir haben unser Gebinde deshalb in der Nähe des Ortes abgelegt, an dem der Terroranschlag geschah.“

Es waren insgesamt ca. 25 AfD-Abgeordnete und Mitarbeiter vor Ort, unter anderem Gottfried Curio (Berlin), Paul Hampel und Mariana Harder (Niedersachsen), Dirk Spaniel (Baden-Württemberg), Stefan Keuter (NRW), Ralf Hebener (Bayern), Steffen Kottre (Brandenburg) und Karsten Hilse, Siegbert Droese, Jens Maier, Tino Chrupalla (alle Sachsen).

Der Beginn der offiziellen Trauerfeier war laut Evangelischer Kirche Berlin Brandenburg um 11.15 Uhr mit einer nichtöffentlichen interreligiösen Andacht für die Hinterbliebenen, die Verletzten und ihre Angehörigen sowie die zahlreichen Helfer in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Mitwirkende waren neben Erzbischof Heiner Koch und Bischof Markus Dröge auch der Vorsitzende des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg, Archimandrit Emmanuel Sfiatkos, ein Rabbiner, ein Imam und eine Vertreterin des Humanistischen Verbandes. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt eine kurze Ansprache. Der Einlass war nur für geladene Gäste.

 

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