Streikende „Flüchtlinge“ aus Sierra Leone

Symbolfoto:Durch Wead/shutterstock
Zurück in die Heimat? Afrikanische Migranten stecken in Libyen fest (Symbolfoto:Durch Wead/shutterstock)

Bayern/Deggendorf – Rund 200 Immigranten aus Sierra Leone sind am Wochenende in den Schul- und Hungerstreik getreten. Grund: Die vom deutschen Steuerzahler rundum versorgten Immigranten sind sowohl mit ihrer Unterbringung, wie auch mit einem angeblich eingeschränkten Schulunterricht unzufrieden.

Im bayerischen Transitzentrum Deggendorf sind am Wochenende 209 Menschen aus Sierra Leone in den Streik getreten, so der Bayerische Rundfunk (BR).

„Wir wurden enttäuscht statt beschützt“

Als Gründe für den Streik nannten die Beteiligten unter anderem angeblich mangelnde Hygiene, das schlechte Essen und fehlende spezielle Medikamente in der Unterkunft. Außerdem protestieren sie dagegen, dass sie keine öffentlichen Bildungseinrichtungen besuchen und nicht arbeiten dürfen. Die Ablehnung ihrer Asylanträge und die drohende Abschiebung nach Italien habe die, durch den Steuerzahler Rundumversorgten, zum Streik bewogen. „Wir wurden enttäuscht statt beschützt“, so die Klage der Streikenden.

Die bayerischen Transitzentren wurden in der Vergangenheit immer wieder von Wohlfahrtsverbänden und Flüchtlingshelfern kritisiert, da es nach deren Ansicht dort zu wenig Beratung für die fast ausschließlich abgelehnten Asylbewerber gäbe. Die CSU hält die Einrichtungen für erfolgreich. Dort seien schnellere Verfahren möglich und diese Einrichtungen seien deshalb deutschlandweit vorbildlich.

Am Montag wird demonstriert

Kritiker in vorderster Front: der, weit im linkspolitischen Lager stehende und mit linksextremen Organisationen kooperierende „Bayerische Flüchtlingsrat“. Der Bayerische Flüchtlingsrat ist sehr stark mit Linksextremisten durchsetzt und arbeitet mit der, durch den Verfassungsschutz beobachteten Antifa-NT zusammen. Verflechtungen ins Münchner Linksextremistenzentrum Kafe Marat sind dabei besonders eng; schon aufgrund personeller Überschneidungen. Mithilfe der Medien, insbesondere der Süddeutschen Zeitung (SZ), gibt sich der Flüchtlingsrat ein bürgerliches Bild.

Anfang Dezember wurde dem Verein unter anderem vom bayerischen Innenministerium vorgeworfen, Afghanen beim Untertauchen behilflich zu sein (jouwatch berichtete). Das Ministerium machte geltend, dass der sogenannte „Flüchtlingsrat“ versuche, Abschiebungen aktiv zu verhindern und „sich an der Grenze der Strafbarkeit“ bewege.

Für Montag sei eine Demonstration der rund 200 streikenden Immigranten aus Sierra Leone geplant. (SB)

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