SPIEGEL sieht und hört Dinge wo keine sind

Foto: Collage
Immer dieze Nazis! (Foto: Collage)

Erneut klingelten im SPIEGEL-Hauptquartier alle „Nazi-Alarmglocken“. Was ist passiert?

 Von Nils Kröger

Das sächsische Innenministerium hat Vorwürfe zurückgewiesen, bei der Bestellung von zwei neuen Panzerwagen für die Polizei bewusst Stickereien für die Sitzbezüge ausgewählt zu haben, die an nationalsozialistische Zeiten erinnert.

 Der SPIEGEL hat´s ja schon immer gewusst. Die Polizei ist unterwandert und natürlich fallen die Sachsen erneut unangenehm auf.

 Via Twitter wurden am Wochenende Fotos aus dem Inneren des Fahrzeuges geteilt, auf den Fahrzeugsitzen steht in Frakturschrift „Spezialeinsatzkommando“. Unter einem Lorbeerkranz prangt in derselben Schriftart das Wort „Sachsen“.

Hier das Corpus Delicti:

 

Der SPIEGEL kramte natürlich auch ein paar Kommentare dazu hervor um sich nicht allein zu blamieren.

 „Hübsches Logo! Fast wie früher … fehlen nur Adler und Kreuz. Frage mich, wer sich so was ausdenkt heutzutage im Freistaat Sachsen“, fragte ein Nutzer, der die Fotos früh in Umlauf brachte. Ein anderer fragte: „Hätte nicht gereicht ‚Polizei Sachsen‘ und in einer zeitgemäßen Schrift?“

 Über Geschmack lässt sich natürlich streiten. Aber was versteht man denn unter „zeitgemäß“? Genderstern, Unterstrich und Binnen-I? Anscheinend muss man beim Betreten des SPIEGEL-Hauses an der Garderobe sein Gehirn abgeben. Den bei der Frakturschrift, die zwischen dem 16. – 20. Jahrhundert benutzt wurde, sich an nationalsozialistische Zeiten erinnert zu fühlen, zeugt nicht gerade von gesundem Menschenverstand. Dass der SPIEGEL ausgerechnet in Hamburg, dessen Kennzeichen aus „HH“ besteht, seinen Sitz hat, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

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