Wie George Soros 1944 den Nazis geholfen hat

Soros 1998: "Ich habe keine Gewissensbisse" / YouTube

Seit dem Amtsantritt von Donald Trump radikalisiert sich der linke Widerstand. Er tritt gerne als Basisbewegung auf, doch seine Wurzeln hat er im Lager von George Soros und linken Demokraten. Soros selber hütet ein dunkles Geheimnis, das sein übersteigertes Gutmenschentum erklären könnte.

von Collin McMahon

Der Autor und Journalist Edward Klein ist ehemaliger Chefredakteur des New York Times Magazine. In seinem Buch „All Out War – The Plot to Destroy Trump“ („Totaler Krieg – Der Plan Trump zu vernichten“) zeichnet er nach, wie die Obama-Regierung mit der Clinton-Kampagne sich verschworen hat, um Donald Trump vom ersten Tag an zu untergraben und wegen einer angeblichen „Russland-Verschwörung“ zu diffamieren.

Der Soros-Widerstand gegen Trump

Laut Klein traf sich der linke Milliardär und Clinton-Wegbegleiter George Soros eine Woche nach Trumps Überraschungssieg im Mandarin Oriental in Washington mit potenten linken Geldgebern und Stiftungen, u.a. dem Democracy Alliance, „dem größten geheimen linken Spendennetzwerk der USA“, das seit 2005 über 500 Millionen $ an linksextreme Gruppen wie Black Lives Matter und illegale-Migrantenlobby United We Dream gespendet hat. Soros selber hat in den letzten 30 Jahren über 30 Milliarden $ an linke Gruppen gespendet. Er nahm selten teil an den Treffen der Democracy Alliance. Bei diesem Geheimtreffen hielt er jedoch eine Rede und erklärte seinen Plan, ein Bündnis linker Widerstandsgruppen zu schmieden und die Trump-Agenda vom ersten Tag an zu untergraben. Bei dem Treffen waren laut Klein u.a. Nancy Pelosi und Elizabeth Warren anwesend, die Führungsriege der linken Demokraten im Kongress.

Soros war als Devisenspekulant 1992 reich geworden, als er vermutete, die Bank von England werde die Koppelung des Pfund an die D-Mark nicht aufrecht erhalten können. Er begann im Sommer 1992 Leerverkäufe über 10 Milliarden $ anzuhäufen. Als die Bank von England das Pfund nicht weiter stützen konnte und das Europäische Währungssystem verlassen musste, stürzte das Pfund ab und Soros verdiente über Nacht 1 Milliarde $.

Der Vorwurf, er habe dieses Geld „auf Kosten des britischen Steuerzahlers“ verdient, trifft also nicht zu. Anschuldigungen, Soros habe Wirtschaftkrisen in Thailand, Indonesien, Malaysien, Japan und Russland verursacht verkennen, dass ein Devisenspekulant nur Ungleichgewichte erkennen und ausnutzen kann. Verursacht werden diese Ungleichgewichte von den Regierungen, nicht dem Spekulanten.

Im Laufe der nächsten 25 Jahre vermehrte Soros sein Vermögen weiter und besaß laut Klein 2016 25,2 Milliarden $. „Ich achte dabei nicht auf die sozialen Konsequenzen“, sagte Soros 1998.

Irgendwann begann er jedoch, sich um „die sozialen Konsequenzen“ zu kümmern. Seitdem unterstützt Soros linke Gruppen mit riesigen Beträgen. Die Regierungen von Israel und Ungarn werfen ihm vor, ihre Länder destabilisieren zu wollen. Der Europa-Abgeordnete Nigel Farage hat einen Untersuchuchgsausschuss zu Soros-Verbindungen in Brüssel gefordert. Deutsche Medien wie die Zeit und die Süddeutsche Zeitung sind über Gruppen wie Correct!v und dem ICIJ („Paradise Papers“) mit Soros verbandelt. Führende Politiker wie Sigmar Gabriel und Sebastian Kurz gehören zum Soros-finanzierten European Council on Foreign Relations.

Doch wieso hat ein 86-jähriger Milliardär, dessen dritte Ehefrau Tamiko Bolton 42 Jahre jünger ist und mit der er sich vermutlich sehr bequem zur Ruhe setzen könnte, das Bedürfnis, dieses Jahr auf einen Schlag 18 Milliarden $ an linke Gruppen zu spenden?

Die Antwort könnte in Soros’ Jugend liegen. Soros bezeichnete seine Familie als „antisemitische Juden“. Als die Nazis 1944 in Ungarn die Macht übernahmen, verschaffte Soros’ Vater Tivadar Soros, ein jüdischer Anwalt in Budapest, seinem Sohn eine falsche Identität. Er bestach einen ungarischen Beamten, den 14-jährigen Gyögy als seinen christlichen Patensohn zu sich zu nehmen. „Ich habe die Kunst des Überlebens von einem großen Meister gelernt“, sagte Soros über seinen Vater. Als Adolf Eichmann nach Budapest kam, um die „Endlösung“ in Ungarn durchzusetzen, wurde dieser Beamte beauftragt, Juden zu enteignen. Der junge György begleitete seinen „Paten“ von Haus zu Haus und half bei der Ausführung des Holocaust mit.

George Soros hat 1998 in einem Interview mit Steve Kroft von der renommierten Sendung 60 Minutes gesagt:

Kroft: Sie waren dabei, als Menschen ins KZ abtransportiert wurden.

Soros: Ja. Ich war 14. Ich würde sagen, das war der Anlass, als mein Charakter geformt wurde.

Kroft: In wie fern?

Soros: Dass man vorausdenken muss. Dass man Ereignisse verstehen und vorausahnen muss, wenn sie bedrohlich werden können. Es war eine sehr persönliche Begegnung mit dem Bösen.

Kroft: Ist es richtig, dass Sie Ihren Beschützer bei der Enteignung von anderen Juden begleitet haben?

Soros: Ja, das ist richtig.

Kroft: Das klingt wie ein Erlebnis, für das viele Menschen jahrelange Therapie brauchen würden, um es zu verwinden. War das nicht schwierig für Sie?

Soros: Nein, gar nicht. Vielleicht begreift man als Kind die Zusammenhänge nicht. Aber das war für mich überhaupt kein Problem.

Kroft: Überhaupt keine Gewissensbisse?

Soros: Nein.

Ob 30 Milliarden $ Spenden reichen, um sein Gewissen zu erleichtern?

 

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Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump. Hier unterstützen.

 

Der Autor distanziert sich von allen antisemitischen Kommentaren.

 

 

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