„Khat“ – Neue Droge „bereichert“ Sachsen!

Foto: Von World66 - Burao Photo Gallery, CC BY-SA 1.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2306287
Foto: Von World66 - Burao Photo Gallery, CC BY-SA 1.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2306287

Es gibt ja immer wieder Zweifler, die behaupten, die neuen Männer, die Deutschland ja so dringend brauchte, hätten nichts im Koffer, was unsere Kultur bereichern könnte. Vielleicht belegt dieser Beitrag von „Tag24“ das Gegenteil:

Die Kaudroge Khat ist in Sachsen weiter auf dem Vormarsch. Nicht nur in Sachsen direkt kämpfen Zöllner gegen den Boom, auch aus dem Nachbarland erreicht die Modedroge Sachsen. Am Vaclav-Havel-Airport in Prag wurden gerade 45,5 Kilo in einem Koffer aus dem Verkehr gezogen. Bestimmt waren die Drogen möglicherweise auch für Sachsen.

Aus Nairobi (Hauptstadt von Kenia) über Doha (Hauptstadt von Katar) erreichte der Koffer Prag. 

Die Zollbeamten in Sachsen verzeichnen eine hohe Zunahme bei dieser Droge. Eine Sprecherin: „Handelte es sich in den Vorjahren eher um vereinzelte Feststellungen, konnten 2016 mehr als 430 Kilogramm Khat sichergestellt werden.“

Wikipedia hat zusätzliche Infos über diese Droge:

Kath, auch KatQatKhatQad (ar. قات, DMG qāt), GatChat oder Miraa, ist eine Alltagsdroge im Jemen sowie in Äthiopien, in Somalia, im Norden Kenias und in Dschibuti. Es handelt sich dabei um die Zweigspitzen und jungen Blätter des Kathstrauchs, die als leichtes Rauschmittel konsumiert werden.

Und davor sollten die Behörden warnen:

Eine Studie aus Qatar identifizierte Kath-Konsum als Risikofaktor für durch Gehirnblutungen ausgelöste Schlaganfälle und koronare Herzerkrankung. Ebenso hatten die Patienten einen deutlich schwereren Erkrankungsverlauf.

Der Jemen hat die weltweit höchste Rate an Mund-, Speiseröhren- und Zungenkrebs, wofür im Wesentlichen der unkontrollierte und unsachgemäßige Einsatz von Pestiziden durch die Kath-Bauern verantwortlich ist…

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...