Der Staat als „Bitcoin-Dealer“

Foto: Durch 3Dsculptor/shutterstock
Währung im Darknet - Bitcoins (Foto: Durch 3Dsculptor/shutterstock)

In Hessen plant die Justiz den Verkauf von 126 digitalen Einheiten der Kryptowährung Bitcoin und will damit einen Millionengewinn erzielen. Brisant: Das „Geld“ stammt aus einer Beschlagnahmung von 2014 gegen Internet-Kriminelle.

Die Bitcoins lagerten auf Rechnern, mit denen im Darknet Drogengeschäfte bezahlt wurden. Jetzt plant die Staatsanwaltschaft noch vor Weihnachten deren Verkauf und will damit einen Gewinn von fast zwei Millionen Euro einstreichen.

«In diesem Fall war die lange Lagerzeit vorteilhaft», freut sich Oberstaatsanwalt Alexander Badle. Die Justiz habe nicht auf steigende Kurse spekuliert, sondern darauf warten müssen, dass die rechtlichen Voraussetzungen für einen Verkauf der Bitcoins vorliegen. Die seien nun gegeben und jetzt werde so rasch wie möglich verkauft. (MS)

 

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