Von Afrika ins Elsass: Umsiedlung von 3000 Migranten beginnt

Neues Ziel für "Flüchtlinge" (Foto: Durch leoks/Shutterstock)
Neues Ziel für "Flüchtlinge" (Foto: Durch leoks/Shutterstock)

Dutzende afrikanische „Flüchtlinge“, zum Teil soll es sich um in Libyen „gestrandete“ handeln, werden in der kommenden Woche direkt in eine kleine französische Stadt nahe der deutschen Grenze umgesiedelt.

Die Umsiedlung ist eine UN-Maßnahme, um die in Libyen ankommenden Migranten vor der Reise über das Mittelmeer zu bewahren.

56 sogenannte Flüchtlinge, 21 von ihnen sollen Kinder und Teenager sein, sind die Vorhut von insgesamt 3000 Migranten, die jetzt im Tschad und Niger leben und zu deren Aufnahme sich Frankreich im August verpflichtet hat.

Bis Ende 2019 will Frankreich die sogenannten Flüchtlinge, die ursprünglich aus Eritrea, Sudan und Äthiopien stammen in der kleinen Stadt Thal-Marmoutier im Elsass in einem Kloster, das von Nonnen betrieben wird, unterbringen.

Dafür habe Frankreich in den letzten zwei Monaten mit den 230 Migranten aus dem Niger und dem Tschad Gespräche geführt, um herauszufinden, ob sie für ein Asylverfahren in Frage kommen.

Der französische Präsident Macron hatte angekündigt, er wolle die Asylanfragen vor Ort in den Hotspots in Afrika überprüfen, um die Migranten von der Fahrt über das Mittelmeer abzuhalten. (MS)

 

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