AfD: „O du blaue Perle des Parlamentarismus´“

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"O du blaue Perle des Parlamentarismus" (Foto: Pixabay)

Meinereiner hat sich gestern abend köstlich amüsiert bei Youtube. Einen Film nach dem anderen habe ich mir angesehen, allesamt Reden von AfD-Abgeordneten in deutschen Länderparlamenten und im Bundestag.

von Max Erdinger

Alle Trübsal eines Angehörigen der schreibenden Zunft war wie weggeblasen. Mir wurde eines klar: Die Kartellparteien haben schlicht und einfach die Möglichkeit nicht mehr, das Bekanntwerden ihres Totalversagens zu verhindern. Daß sie es per Zensur, Reichweitenbeschränkung ihrer Kritiker und Löschorgien bei den Nutzern von sozialen Netzwerken dennoch versuchen, ist nur der etwas kurzsichtige Versuch, sich noch ein wenig über die Zeit zu retten. Die Abgeordneten der Kartellparteien haben dem versammelten Expertentum in der AfD absolut nichts entgegenzusetzen. Ihre Zwischenrufe sind kindisch und entspringen höchster Verzweiflung. Jürgen Fritz ist das bereits aufgefallen: Den Kartellparteien könnte gerade bewußt werden, worum es sich bei der AfD tatsächlich handelt. Um Patrioten, die als berufliche Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten dem ignoranten Gesinnungskarrieristentum in den Kartellparteien den Garaus machen werden. Fast zu schön, um wahr zu sein.

Eine Möglichkeit hätten die Gesinnungskarrieristen des Kartells noch: Sie müssten die Übertragungen der Parlamentssitzungen etwa bei „Phoenix“, im „ZDF“ oder sonstwo  unterbinden. Dazu müssten sie es schaffen, Parlamentsdebatten zu einem Angriff auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit umzudeuten. Oder sie müssten die Debatten als „Hate-Speech“ deklarieren. Wenn allerdings Parlamentsdebatten in den alternativen Medien zensiert werden, sollte der letzte Schlafmichel begriffen haben, wohin die Reise geht. Das wird nicht passieren.

Der politisch interessierte Bürger – und das wurde mir tatsächlich erst gestern abend in seiner ganzen Bedeutungsschwere bewußt – hat bereits heute die Möglichkeit, Vergleiche anzustellen zwischen dem, was die verschiedenen „Aktuellen Kameras“ des Medienmainstreams aus den Parlamenten senden, die Schreiberlinge bei den Hofberichterstattern von dort melden – und was etwa bei Youtube an authentischem Material zu sehen ist.

In den Parlamenten geht es derartig rund, daß ich mir das kaum vorstellen konnte. Der Grund dafür: Ich hatte über die Jahre schleichend das Interesse an Parlamentsdebatten verloren. Selbstexkulpatorisch darf ich aber anfügen, daß das wohl jeder verstehen wird. Wem wäre es anders gegangen? Was wäre auch interessant daran gewesen, dem Kartell bei seinen Selbstgesprächen zuzuhören? Mein Interesse hatte sich völlig von den Parlamenten weg – und hin zu den Medien verlagert. Seit gestern hat sich das wieder grundlegend geändert. Es gibt nichts Unterhaltsameres als Parlamentsdebatten unter Mitwirkung der AfD. Ich kann sie nur empfehlen.

Björn Höcke im thüringischen Landtag zu den Verflechtungen von Spezialdemokraten, Grünen und den SED-Nachfolgern „Die Linke“ mit der gewaltaffinen „interventionistischen Linken“ – Fakten, Fakten, Fakten – und zwar in der Sache unwidersprochen. Uwe Junge im vergangenen Wahlkampf in Trier: Die Abrechnung des Oberstleutnant a.D. mit dem hysterischen Gutmenschenmob, der ihn mit Trillerpfeifen u.ä. zu übertönen versuchte – einfach köstlich.  Es wird wieder Klartext gesprochen.

Umwerfend auch Prof. Meuthen in seinen Reden, nicht nur im Landtag von Baden-Württemberg. Wie er dort die Berechtigung des Begriffs „Kartellparteien“ gegen die Empörung des Kartells verteidigt, ist einfach hochamüsant. Entlarvend sind die Zwischenrufe aus dem Hintergrund: „Wofür halten Sie sich? Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind?“ Seine Wahlkampfrede in Abensberg ist herrlich sarkastisch, äußerst kreativ in den Wortschöpfungen (Schulz/Merkel = „Schurkelstaat“) und seine argumentative Linie unwiderlegbar. Gekringelt hat sich meinereiner, als Meuthen den letzten CDU-Parteitag beschrieb, von den Kameraschwenks berichtete, die schnarchende Delegierte zeigten, denen während Merkels quälend monotonem, sinnfreien und langweiligem Sprechblasen sammelsuriums die Augendeckel zugeklappt waren – und wie sie nach 70 Minuten – zum Ende des lustlos plätschernden Geräuschs aus Richtung des Rednerpults hochschreckten und mit verklebten Augen 11 Minuten lang applaudierten wie die „Duracell-Klatschhäschen“. Endlich kommen auch Roland Baader und Ludwig von Mises in den Reden vor. Peter Boehringers letzte Rede im Bundestag zu Euro, ESM, Target 2 usw. entlarvt den wirtschafts- und währungspolitischen Schwachsinn der Gesinnungsakrobaten aus den Kartellparteien in umwerfender Weise. Es lohnt sich wieder, Parlamentsdebatten zu verfolgen.

Meinereiner war bereits am Rande der Verzweiflung. Bei Facebook laufend gesperrt, bei Jouwatch per Shadowban trickreich zensiert, hatte ich die Hoffnung bereits aufgegeben, daß sich im Merkel-Regime durch das Wort noch Veränderungen herbeiführen lassen. Seit gestern sehe ich das etwas entspannter. Die AfD wird über die Parlamente das erreichen, woran man mich im Internet unbedingt hindern will. Einziger Wermutstropfen: Was soll meinereiner noch schreiben, das die AfD über die Parlamente nicht viel effizienter erledigen könnte? Ich werde mich neu orientieren müssen. Witzige Reime, Satiren, Dialektgeschichten vielleicht?

Gerade eben, wie ich diese Zeilen schreibe, meldet sich mein Smartphone. Facebook teilt mir einmal öfter mit, daß meine Sitzung abgelaufen sei und daß ich mich neu anmelden soll. Mal sehen, was sie von mir wollen. Ich bin doch eh schon wieder für 30 Tage gesperrt. Wenn die vorbei sind, werde ich übrigens von 66 Tagen für sechzig gesperrt gewesen sein. Was haben sie also wieder aus meiner Timeline entfernt? Einen zweizeiligen Kurzkommentar zu einer Sendung des MDR, die ich irgendwann vor langer Zeit verlinkt hatte. Der MDR hatte damals berichtet, daß die türkische Gülen-Bewegung die Leipziger SPD unterwandert. Mein Kommentar: „Abt. Wandertag: Islamisten unterwandern Leipziger SPD. Das Wandern ist des Musels Lust …“ Den uralten Kurzkommentar samt Link haben sie also jetzt gelöscht – und wenn ich nicht ohnehin schon gesperrt wäre, dann hätten sie mir dafür wieder 30 Tage aufgebrummt. Das juckt mich nicht mehr.

Seit gestern abend bin ich mir sicher, daß bei den Kartellparteien das Sterbeglöckchen bereits leise bimmelt. Die AfD macht das hervorragend. Irgendwann wird sich die spezialdemokratisch-ddr-sozialistische Facebook-Stasi aus ihren finsteren Löschbunkern wieder ans rechtsstaatliche Tageslicht begeben müssen und Anetta Kahane, Eva Maria Kirschsieper, Arvato, Correctiv usw. werden sich ein paar äußerst unangenehme, folgenträchtige Fragen gefallen lassen müssen. Und ich freue mich auf die ersten Paparazzi-Fotos, die Maischberger, Will, Lanz und Illner beim Gang zum Sozialamt zeigen.

Man wird in Zukunft nur aufpassen müssen, daß die Gesinnungsterroristen des Kartells nicht ungeschoren davonkommen, etwa, indem sie sich ins Ausland absetzen. Grenzkontrollen wären auch deswegen wichtig. Lasst mir den kleinen Heiko! Ich strenge mich nicht gerne an. Ein schönes, drittes Advents-Wochenende allerseits!

 

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