ZDF: Der Koran ist ein harmloses Buch

Foto: Durch Corrado Baratta/Shutterstock
Foto: Durch Corrado Baratta/Shutterstock

Am Mittwoch Abend sendete das ZDF um 22:45 Uhr die Dokumentation „Das Drehbuch des Terrors – Wie gefährlich sind Europas Islamisten?“. Darin wurden die „Lies“-Aktionen der Salafisten richtigerweise als Ausgangspunkt für Dschihadisten-Anwerbungen zum „Heiligen Krieg“ im Irak und Syrien dargestellt.

Von Michael Stürzenberger (PI NEWS)

Dann aber folgt der Kommentar: „Die Bücher an sich waren harmlos, aber der Kontakt mit den Verteilern führte zur Ideologie des IS“. Wer den Koran als „harmloses Buch“ darstellt, dürfte wohl auch der Meinung sein, dass der Horror-Schocker „Halloween“ ein reizender Kinderfilm ist.

Dabei bezeugen die Akteure des islamischen Terrors immer wieder selber, dass sie sich exakt an die Vorgaben des Korans und des Propheten Mohammed halten. Es ist nicht die Ideologie des IS, sondern die des Islams, mit der wir es beim andauernden Terror zu tun haben, der die Menschheit seit 1400 Jahren im Würgegriff hält.

In der Sendung, abrufbar in der ZDF Mediathek (siehe auch Video unten), ist bei 6:10 eine höchst aufschlussreiche Formulierung der „Muslim Gangs“ zu sehen:

Die „kompromisslose Form des Islams“ ist eben die 100%ige konsequente Ausführung dieser „Religion“. Der Islamische Staat stellt die genaue Kopie des ersten Islamischen Staates dar, den der „Prophet“ Mohammed im siebten Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabiens erichtete. Mohammed gilt im Islam als „vollkommener Mensch“ und das „perfekte Vorbild“ für alle Moslems, seine Anweisungen aus Koran und Sunna sind zeitlos gültig. Immerhin geben die ZDF-Funker zu, dass sich die Dschihadisten selbst als „Anhänger einer Bewegung“ sehen, nicht einer Terrorgruppe (6:50). Und der Anschlag im April 2016 auf den Sikh-Tempel in Essen eine „Attacke aus religiösem Hass“ war.

Spannend wird es, als der Co-Autor Rainer Fromm (Screenshot oben) die Mutter eines der daran beteiligten Terroristen besucht, um sich über die Motive ihres Sohnes zu unterhalten. Die mit einem Tschador zugehängte und von ihrem Anwalt begleitete Mama beschwert sich vor der Kamera, dass ihr niemand geholfen habe, als sie die Radikalisierung ihres Sohnes durch einschlägige Internet-Videos der Salafisten bemerkte. Sie sei in 15-20 Moscheen gewesen und habe über 50 Moscheen in ganz Nordrhein-Westfalen angerufen, in der Hoffnung, dass jemand ihr sage: „Kommen Sie doch, wir helfen Ihnen“. Aber es half niemand.

Solche entlarvenden Aussagen müssten in einer nach logischen Prinzipien funktionierenden Sendung zwangsläufig zu der Erkenntnis führen, dass die gesamte von der Mutter kontaktierte Islamszene mit dem Dschihad unter einer Decke steckt. Aber über die Bilder der heulenden Terror-Mama ist folgender ZDF-Text zu hören:

„Niemand half, nicht einmal um die religiöse Rechtfertigung von Gewalt zu widerlegen“.

Nun, da gibt es eben nichts zu widerlegen. Wer die Tötungs-, Kampf-, Kriegs-, Verstümmelungs- und Gewaltbefehle des Korans kennt, braucht sich nicht zu wundern, dass kein Imam der hilfesuchenden Mutter zur Seite sprang. Statements zu dem Thema gibt es nur, um die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen, wenn die Berufs-Täuscher wie beispielsweise der Moslem-Zentralratler Aiman Mazyek ihre Lügen in die laufenden Kameras der Staatsfunk-Talkshows oder in die Notizblöcke von unkritischen linken Zeitungsfritzen absondern.

Jeder Journalist, dem es um das Herausfinden der Wahrheit geht, wäre jetzt wie ein Wolf der Spur nachgegangen, die er gewittert hat. Er hätte all jene Moscheen abgeklappert, an die sich die verzweifelte Mutter vergeblich gewendet hat, um dabei sämtliche Imame abzufragen, warum sie nicht halfen und was sie über den Zusammenhang zwischen Islam und Terror, Gewalt und Kampf sagen. Um sie dann bei ihrem verlogenen Taqiyya-Geschwätz mit den einschlägigen Koranbefehlen zu konfrontieren.

Ich hatte mit beiden Autoren dieser Dokumentation schon zu tun. Dem ZDF-Terrorexperten Elmar Theveßen muss man trotz seiner andauernden unverantwortlichen Islam-Verharmlosung zugute halten, dass er mir nach einem ausführlichen email-Austausch im Zuge der ZDF-Berichterstattung über das Counterjihad-Treffen in Stockholm, an dem ich teilgenommen hatte, am 30. November 2012 einem PI-Interview mit drei Fragen zum Islam und dem Koran zustimmte.

Der freie Redakteur Rainer Fromm interviewte mich schon des Öfteren, auch im Rahmen einer 45-minütigen ARD-Dokumentation über Pegida im Mai 2015. Einen Tag später hatte er mich freundlicherweise angerufen und nach meiner Meinung über die Sendung gefragt. So sieht ein fairer Umgang miteinander aus, auch wenn man unterschiedlicher Meinung über das Thema ist. So rief ich ihn heute Morgen auch an, um mit ihm über die Formulierung „harmloses Buch“ zu sprechen. Er befand sich unter Zeitdruck im Schnittstudio, so dass wir nicht allzuviel Zeit hatten, darüber zu diskutieren. Aber er sagte mir, dass er der Überzeugung sei, der Koran sei in seiner Gesamtheit mit den klaren Mordanweisungen der Salafisten, die sie im Internet und in ihren Schriften verbreiten, absolut nicht vergleichbar.

Wir verabredeten, dass wir uns zu diesem Thema demnächst ausführlich austauschen. Dies ist auch notwendig, denn hier wird ersichtlich, wie gravierend der Koran unterschätzt wird. Die vergleichsweise harmlosen Passagen aus der Zeit, in der Mohammed weder Macht noch viel Anhänger hatte und sich keine Kriegserklärungen leisten konnte, vernebeln offensichtlich den klaren Blick auf dieses gefährlichste Buch der Menschheit. Fromm ignoriert wohl auch die Tatsache, dass diese eher friedlichen frühen Stellen von den späteren Killerbefehlen Mohammeds aus der kriegerischen Medina-Zeit allesamt abrogiert sind, also keine Gültigkeit mehr besitzen. Sie sind komplett durch die Anweisungen zum kompromisslosen Dschihad ersetzt, um den Islam an die alleinige weltliche Macht zu führen.

Das Problem Islam zu entschärfen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nichts mit der politischen Unterscheidung „rechts“ und „links“ zu tun hat. Alle sind von dieser Bedrohung gleichermaßen betroffen, nur tun sich leider die eher links eingestellten Politiker und Journalisten deutlich schwerer, zum Kern des Problems vorzudringen.

Viel zu groß ist ihre Angst, die Gesellschaft zu „polarisieren“, die Millionen bisher friedlichen Moslems mit einer klaren Islamkritik vor den Kopf zu stoßen und möglicherweise zu radikalisieren. Zehntausende Schläfer könnten erwachen und Deutschland in einen apokalyptischen Terror versinken lassen. Im Vergleich dazu wäre der linke RAF-Terror, der in den 70er Jahren Deutschland in einen Ausnahmezustand versetzte, ein harmloser Kinderfasching. Davor fürchten sich die uns regierenden Politiker und die ihnen assistierenden Staatsfunker wie das Kaninchen vor der Schlange. Zudem wollen viele Linke kein Wasser auf die Mühlen der vermeintlichen „Rechtspopulisten“ gießen. Hinzu dürfte mit Sicherheit auch der politische Druck im Staatsfunk kommen, denn man will es sich ganz bestimmt nicht diplomatisch mit den islamisch-arabischen Ländern verderben, mit denen man schließlich milliardenschwere Geschäfte betreibt.

Die Geschichte aber lehrt, dass Appeasement im Umgang mit einer totalitären Ideologie immer in die Katastrophe führt. Daher gilt es, beständig Druck auf die Mainstream-Medien auszuüben, damit sie endlich umfassend, ehrlich und faktisch richtig über den Islam berichten. Um dadurch eine öffentliche Diskussion in Gang zu setzen, die das Ziel hat, den Islam entweder komplett zu entschärfen oder eben aus Deutschland und Europa zu entfernen. Es gibt keinen anderen Ausweg aus dem Dilemma.

Interessant ist die ZDF-Sendung trotzdem. So kam die Redaktion beispielsweise anhand von zugespielten geheimen Dokumenten zu der Erkenntnis, dass die Salafisten-Szene in Deutschland weit größer ist als die derzeit angenommenenen 10.300 Personen. Viele Familienangehörige mischten im Hintergrund mit, wobei besonders Frauen eine zentrale Rolle beim Zusammenhalt der Netzwerke spielten. Leider durfte am Ende des Filmes die wohl unvermeidliche Volkserziehung nicht fehlen. Hier das Video auf Youtube:

Kontakt zum ZDF:

» [email protected]

ANZEIGE

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...