Sozialarbeiter dürfen nicht mehr allein in Flüchtlingsunterkünfte

Symbolbild: shutterstock
Nur mit Sicherheitspersonal (Symbolbild: shutterstock)

München – Sozialarbeiter in München dürfen Asylunterkünfte ohne Sicherheitspersonal aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten.

Das Sozialreferat München begründete den Schritt in einem Schreiben an die Mitarbeiter des Fachbereichs Pädagogik mit der Zunahme von „verbalen Aggressionen, unangepasstem Sozialverhalten oder Drohungen“. Die Regelung gelte bereits seit dem 7. November, so die Süddeutsche Zeitung (SZ).

Flüchtlinge, die Sozialarbeit in Anspruch nehmen wollten, müssten sich nun selbstständig zu den Sozialarbeitern begeben, heißt es in dem Bericht weiter. In der Stadtverwaltung werde darüber nachgedacht, künftig Sozialarbeiter nicht mehr allein, sondern zu zweit in die Unterkünfte zu schicken.

Andrea Betz, bei der „Inneren Mission München“, kritisierte die Entscheidung als „gefährliches Exempel“, da gerade durch den Einsatz von Sicherheitsdiensten bei der Sozialarbeit unter den „Flüchtlingen“ Ängste geschürt würden. Dies mache die Einsätze der Sozialarbeiter erst gefährlich, so die Begründung für gewalttätige Angriffe auf Sozialarbeiter durch angeblich Schutzsuchende. (SB)

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