Selbsternannter Aktivist Phillip Ruch muss Abstand zum Höcke-Haus halten

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"Zentrum für politische Schönheit" (Bild: Screenshot)

Das „Zentrum für Politische Schönheit“ baut direkt vor dem Haus des AfD-Politikers Höcke das Berliner Holocaust-Mahnmal nach, behauptete Höcke monatelang überwacht zu haben. Nun gibt es einen Gerichtsbeschluss

Philipp Ruch, der „künstlerische Leiter“ des für die Nachbildung des Berliner Holocaust-Mahnmals auf dem Nachbargrundstück des AfD-Politikers Björn Höcke verantwortlichen „Zentrums für Politische Schönheit (ZPS)“, darf sich dem Wohnhaus der Familie Höcke nur noch auf einen halben Kilometer nähern. Vermeintliche Nazis mit Nazimethoden zu jagen, wie sich Ruch und seine Mitstreiter, das so schön faschistisch vorgestellt haben, ist nicht rechtens. Das Amtsgericht Heiligenstadt bestätigte den Gerichtsbeschluss.

Das ZPS hat eine mündliche Verhandlung beantragt, die es bisher wegen der Dringlichkeit der Angelegenheit nicht gegeben habe.

Ruch beklagt sich, so ntv, er könne seine Wohnung in einem Nachbarhaus nicht mehr betreten. Auch könne er so nicht mehr zu dem „Kunstobjekt“ gelangen. Denn Beides läge weniger als 500 Meter vom Haus Höckes entfernt.

Der MDR Thüringen hatte allerdings bereits berichtet, dass der Eigentümer auf dessen Grundstück das „Kunstobjekt“ steht, den Mietvertrag ohnehin zum Ende des Jahres gekündigt habe.

Die selbsternannten Nazijäger der ZPS hatten neben dem Grundstück Höckes im thüringischen Eichsfeld 24 Betonstelen errichtet, die an das Holocaust-Mahnmal in Berlin erinnern sollen. Man mietete verdeckt das an Höckes Besitz angrenzende Grundstück und beobachtete von dort aus den AfD-Politiker. Später dementierte die ZPS allerdings, den Politiker und seine Familie über Monate hinweg observiert zu haben, protzte aber gleichzeitig herum, man habe Höckes DNA. (VK)

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