Libyen: Vielleicht kehren 15.000 von 700.000 Migranten in die Heimat zurück

Symbolfoto:Durch Wead/shutterstock
Zurück in die Heimat? Afrikanische Migranten stecken in Libyen fest (Symbolfoto:Durch Wead/shutterstock)

Rund 15.000 afrikanische Migranten sollen in den nächsten zwei Monaten Libyen verlassen und in ihre Heimatländer zurückkehren, dass verkündete die EU-Außenministerin Federica Mogherini.

„Wir hoffen und erwarten, 15.000 Menschen bei ihrer freiwilligen Rückkehr helfen zu können,“ so Mogherini zu Reportern in Brüssel.

Im vergangenen Jahr war ihnen das mit insgesamt 16.000 Migranten gelungen, doch nach einer CNN-Reportage über Sklavenmärkte in Libyen einigten sich EU-Politiker und ihre afrikanischen Kollegen darauf, mehr Migranten zurückzuführen. Mit weiteren 100 Millionen Euro aus dem milliardenschweren Afrika Fond sollen den Einwanderern Flüge sowie ein Neustart in der Heimat finanziert werden.

Federica Mogherini forderte die EU-Mitgliedsstaaten auf, noch mehr Geld in den Fond zu überweisen.

Polen, Tschechien und Ungarn haben bereits 35 Millionen Euro bereitgestellt, um die EU-Außengrenzen und die libysche Grenze zu sichern.

In Libyen warten weiterhin insgesamt 700.000 illegale Einwanderer auf ihre Weiterreise nach Europa. (MS)

 

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