Bundeswehr schleppt weiter Immigranten nach Italien

(Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED
Deutsche Bundeswehr bei Seenotrettung (Quelle: Bundeswehr/PAO EUNAVFOR MED)

Am Mittwochnachmittag entdeckte ein Aufklärungsflugzeug der EU-Mission „Sophia“ ein Schlauchboot nördlich von Tripolis. Die Immigranten wurden von einem Kriegsschiff der Bundeswehr aufgenommen und nicht nach Libyen, sondern nach Messina auf Sizilien verbracht.

Seit Juni 2015 beteiligt sich Deutschland durchgehend an der EUNAVFOR MEDOperation „Sophia“. Kernauftrag der Einheiten des Verbands sei laut Eigendarstellung der Bundeswehr, zur Aufklärung von Schleusernetzwerken auf der Zentralen Mittelmeerroute beizutragen

Wie Medien übereinstimmend berichten, nahm die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“, ein Kriegsschiff der Deutschen Bundeswehr, 25 Kilometer nördlich der libyschen Hauptstadt Tripolis ein Schlauchboot mit rund hundert Personen an Bord. Die 84 Männer, 2 Frauen, 15 Kinder und ein Baby wurden jedoch nicht nach Libyen zurück gebracht. Die Bundeswehr schleppte die Immigranten nach Messina auf Sizilien. Das Schlauchboot wurde laut dem Focus versenkt.

Seit Mai 2015 hat die Deutsche Marine insgesamt mehr als 22.000 Menschen aus angeblicher Seenot  aus dem Mittelmeer gerettet und nach Europa verbracht. (SB)

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