Bischof von Aleppo: Das Leben ist wieder besser

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Aleppo im Jahr 2010 (Foto:Durch cemT/shutterstock)

Ein Jahr ist es her, dass die Truppen des syrischen Präsidenten Assad Aleppo zurückerobert haben. Jetzt berichtet der chaldäische Bischof der Stadt über die Situation der Bewohner und Christen in Aleppo.

Seit die Regierungstruppen Truppen Assads die letzten Aufständischen vertrieben haben, gehe es den Einwohnern wieder viel besser: „Es gibt keine Bombardements mehr, vor allem in unserem westlichen Teil der Stadt. Wir haben wieder mehr als 10 Stunden am Tag Elektrizität. Das ist sehr wichtig. Wir können wieder Kühlschränke betreiben und Wäsche waschen und wir haben wieder fließendes Wasser in den Häusern. Wir haben auch wieder die Möglichkeit, zu arbeiten. Nicht viel, aber ein paar Fabriken und kleine Betriebe haben wieder geöffnet. Es hat sich wirklich viel geändert“, freut sich Bischof Antoine Audo.

Leider sehe es noch nicht überall so gut aus, wie in Aleppo. In Ost Ghouta, einer Rebellenochburg mit 400.000 Bewohnern in der Nähe von Damaskus gleiche die Lage der Situation, in der sich Aleppo vor einem Jahr befunden habe.

Das Gebiet sei zwar von der Türkei, dem Iran und Russland zu Beginn des Jahres zur De-Eskalationszone erklärt worden. Doch Beobachter und Rebellen geben bekannt, dass noch an vielen Fronten gekämpft werde.

„Es wird noch Zeit brauchen, bis es für ganz Syrien eine Lösung gibt“, glaubt der chaldäische Bischof. (MS)

 

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