Merkels Wahlkampf-Nackedei lässt sich ans Kreuz schlagen

(Bild Thomalla: Screenshot; Bild: Thomas Sternberg, Präsident des ZdK und CDU-Landtagsabgeordneter NRW (Bild: Steffen Prößdorf ; CC BY-SA 3.0 de; siehe Link)
Sophia Thomalla hängt am Kreuz. Das gefällt Thomas Sternberg (ZdK), der nichts gegen einen muslimischen Feiertag hat, gar nicht (Bild Thomalla: Screenshot; Bild: Thomas Sternberg, Präsident des ZdK und CDU-Landtagsabgeordneter NRW (Bild: Steffen Prößdorf ; CC BY-SA 3.0 de; siehe Link)

Model und Angela Merkels Wahlkampf-Nackedei Sophia Thomalla lässt sich – spärlich verhüllt, an Armen und Beinen gefesselt – von einem Glücksspiralenanbieter ans Kreuz schlagen. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken findet das nicht gut. Mit dem Verkauf unserer Werte indes hat das ZdK kein Problem. 

Sophia Thomalla, Model und irgendwie Moderatorin, hat sich im Laufe ihrer Karriere schon für so manches hergegeben. Ihren medialen Höhepunkte mag die 27-Jährige wohl dieses Jahr erklommen haben, als sie sich an die Politik verkaufte. Als Wahlkampfmaskottchen biederte sie sich bei Angela Merkel an und bejubelte deren politisches Tun.

Angela Merkels Wahlkampf-Nackedei hängt am Kreuz herum

Aktuell hat sich die hübsche Sophia in knappem Rock und BH für eine Werbekampagne unter dem Motto „Weihnachten wird jetzt noch schöner“ von ihrem Auftraggeber, der Firma Lottohelden, ans Kreuz schlagen lassen.

Vorher für ihre devote Werbekampagne von Merkel-Fans noch gefeiert, kommt ihre aktuelle Kreuzigung zur Weihnachtszeit  im Namen des Glückspiels weniger gut an.

Thomas Sternberg, der als Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) seinen Glauben lebt, zeigte sich wenig begeistert von der neuen Werbung: „Das ist nicht einmal Kunst. […] Andere Künstler haben schon viel intelligenter mit diesem Tabubruch gearbeitet. Es ist erbärmlich, dass ein Unternehmen glaubt, nur durch Verletzung religiöser Gefühle werben zu können“, so unter anderem n-tv.

ZdK-Präsident entrüstet sich zum falschen Thema

Weniger Probleme hatte Sternberg mit den Gefühlen der Bundesbürger. Mitte Oktober unterstützte der ZdK-Präsident den Vorschlag des Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU), einen muslimischen Feiertag in Deutschland einzuführen.  In einer mulitreligiösen Gesellschaft könne in Gegenden mit einem hohen Anteil an frommen Muslimen ein islamischer Feiertag hinzukommen, ohne das die christliche Tradition unseres Landes verraten werde, so ZdK-Präsident (jouwatch berichtete). Nach einem Entrüstungssturm relativierte der Mann, der seinen Glauben lebt und mahnte zur Gelassenheit.

Insofern sollte der Kirchenmann der Kreuzigung von Merkels Nackedei – und das auch noch zur falschen Zeit – mit der von im eingeforderten Gelassenheit begegnen. Denn unsere Werte mit dem Beklatschen eines muslimischen Feiertages so offen zur Disposition zu stellen, das ist einen Entrüstungssturm wert, Herr Sternberg. (SB)

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