VS warnt vor wachsender Terrorgefahr durch Kämpfer aus dem Kaukasus

(Foto: Durch Andrii Lutsyk/Shutterstock
In einer tschetschenischen Moschee (Foto: Durch Andrii Lutsyk/Shutterstock)

Der Verfassungsschutz hat vor wachsender Terrorgefahr durch kampferprobte Islamisten aus dem Nordkaukasus gewarnt. „Extremistische Nordkaukasier waren – neben dem Tschetschenienkrieg in ihrer Heimat – aktuell auch an den Kämpfen in Syrien und Irak maßgeblich beteiligt“, sagte der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg-Maaßen, in Berlin. „Sie sind kampferprobt und stellen ein hohes Gefährdungspotenzial dar.“

Von Verena B.

Schwerpunkte der nordkaukasischen Islamistenszene sind nach BfV-Angaben die ostdeutschen Bundesländer, vor allem Brandenburg und Berlin. Außerdem gibt es sogenannte Hotspots in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bremen.

Die Szene ist laut Verfassungsschutz durch weitläufige und zum Teil europaweite Netzwerke gekennzeichnet und nach außen weitgehend abgeschottet.  Entscheidender Faktor für eine Radikalisierung seien persönliche Kontakte, verbindende Elemente die Religion und traditionelle Clanstrukturen. Vereinzelt gebe es auch personelle Überschneidungen mit der Organisierten Kriminalität.

Die Zahl der Salafisten in Deutschland hat nach Angaben von Maaßen mit 10.800 einen neuen Höchststand erreicht. Im September habe der Verfassungsschutz noch 10.300 Menschen dem Salafismus zugeordnet, im Dezember vor einem Jahr waren es 9.700. Der Verfassungsschutz hält den Salafismus – eine besonders konservative Ausprägung des Islam – für den wichtigsten Nährboden des Terrorismus.

Eine öffentlich sichtbare Straßenmissionierung gibt es laut BfG nur noch selten (dafür hat ganz allein der selbsternannte Islamkenner und u.a. jetzige Integrationsminister Joachim Stamp, FDP, gesorgt). Die Radikalisierung finde aktuell weniger in Moscheen oder größeren überregionalen Organisationen statt, sondern in kleinen konspirativen Zirkeln und vor allem im Internet. Häufiger als früher bilden sich demnach auch salafistische Frauennetzwerke – hier sei es für den Verfassungsschutz besonders schwer, sich mit nachrichtendienstlichen Mitteln Zugang zu verschaffen.

Warum gibt es keinen islamischen Terror in Polen, Ungarn und Japan?

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Die europäischen Staaten befinden sich im Terror-Ranking auf den vorderen Plätzen. So belegt Frankreich Platz 23 von 163, gefolgt von Großbritannien mit Platz 35 und Deutschland auf Platz 38. Polen, das sich der islamischen Masseneinwanderung verweigert, liegt weit abgeschlagen auf Platz 109.

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