Pariser treten in den Hungerstreik gegen illegale Migranten-Camps

Foto:Durch Frederic Legrand - COMEO/shutterstock
Wildes Migranten-Campen auf den Straßen von Paris (Foto:Durch Frederic Legrand - COMEO/shutterstock)

In Paris gehen Einwohner angesichts der wild campierenden Migranten vor ihrer Haustür auf die Barrikaden. Sie drohen mit einem Hungerstreik ab 1. Januar, wenn die Behörden nicht endlich die illegalen afrikanischen Einwanderer von den Straßen schaffen.

Von Marilla Slominski

Sie fordern außerdem den Umzug eines Asylzentrums, in dem Asylanträge gestellt werden können und das ihrer Meinung nach eine große Anziehungskraft auf die Migranten hat.

Die Anwohner beschweren sich über Belästigung von Frauen und Straßenkämpfe unter den Migranten, die regelmäßig ausbrechen würden, wenn es um Einlass in das von einer Hilfsorganisation mit staatlicher Unterstützung eingerichtete Asylzentrum geht.

Auch diverse Polizeieinsätze, die in den letzten zwei Jahren im 10. Arrondissement in Paris durchgeführt wurden, hätten das Problem nicht lösen können. Die Migranten kehren nach nur wenigen Tagen oder Wochen wieder zurück.

Fußweg schwimmt im Urin

„Zeitweise schwimmt der Fußweg in Urin und es wird nicht regelmäßig saubergemacht,“ beklagt Pierre Vuarin, Sprecher der Nachbarschafts-Initiative, die sich jetzt in einem Brief an den amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron gewandt hat und damit droht, dass dutzende ihrer Mitglieder mit Beginn des kommenden Jahres in den Hungerstreik treten werden.

Das Büro des Präsidenten, antwortete lapidar, man sei sich der Schwierigkeiten des Zusammenlebens durchaus bewusst, es sei aber Sache des Innenministers eine Lösung zu finden. „Es kann nicht von uns erwartet werden, dass wir vor unserer Haustür selbst errichtete Zeltstädte und Slums tolerieren“ stellt die Bürgermeisterin des Distrikts Alexandra Cordebard klar.

Der Leiter des Asylzentrums Pierre Henry sieht die Schuld für die unhaltbaren Zustände klar bei der Polizei.

Kein Platz mehr für Frauen in den Straßen von Paris

Frauen beschweren sich immer wieder über Belästigungen durch die afrikanischen Migranten in dem Gebiet La Chapelle.

Im Mai hatte die Anwohnerin Laurence mit einer Petition in der Boulevardzeitung Le Parisien für heftigen Aufruhr gesorgt.

„Beschimpfungen in allen Sprachen: ‚Schlampe. Dreckige Hure. Ich fick dich …‘, Diebstähle, Taschendiebe, Betrunkene, überall Abfall, penetranter Uringeruch.“ Der Platz von La Chapelle und die Metrostation sowie die anliegenden Straßen seien nur noch Männern vorbehalten. „Keine einzige Frau in den Bistros, kein Kind mehr im Park. Manche von ihnen verlassen nicht mehr das Haus“, das sei der Alltag für sie und andere Bewohner in dem Viertel  zwischen dem Gare du Nord  und dem Gare de l’Est. Sie fühle sich mittlerweile fremd in ihrem eigenen Viertel, so das Resümee der 49-jährigen alleinerziehenden Mutter.

Waren viele Nachbarn erleichtert über den Mut der Frau, die Dinge beim Namen zu nennen, reagierten die Linken mit ihrer Standardkeule. Für sie ist Laurence die „Frau aus einer privilegierten Klasse“ die den Feminismus „für ihre rassistischen Ziele instrumentalisiert“.

Die Verdrängung der Frauen aus der Öffentlichkeit in den Problemvierteln der europäischen Großstädte nimmt in der westlichen Welt nahezu abstruse Züge an. So treffen sich In Aubervilliers, einem dieser Orte im „Gürtel von Paris“, alle zwei Wochen ein gutes Dutzend Frauen demonstrativ in einem der vielen Bistros. Sie wollen den Männern zeigen, dass auch sie das Recht haben, hier zur verkehren.

„Das ist anstrengend. Aber es macht auch Spaß!“, erzählt eine. „Es gibt da so einen sich Jahr für Jahr verstärkenden Trend zur Selbstbeschränkung bei den Frauen“, klagt Dominique Poggi. „Dieses System der öffentlichen Dominanz der Männer verweist die Frauen nach Drinnen, ins Private. Der Platz der Männer ist draußen, ist die Welt.“ Und so gleicht sich das Leben der einstmals freien westlichen Frauen immer mehr dem ihrer Schwestern in den islamischen Gesellschaften an. Ein weiteres Ergebnis der „nichtstattfindenden Islamisierung“ Europas.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...