Die Kunst des Relativierens (oder: Ein wohlmeinender Rat in Richtung AfD)

Foto: Collage
So soll die AfD platt gemacht werden (Foto: Collage)

Nach dem Scheitern der Schmieren-Komödie „Jamaika-Findung“ bahnt sich ganz offensichtlich eine Fortsetzung der unheiligen Allianz zwischen den „Volksparteien“ CDU/CSU und SPD an, von der angenommen werden kann, dass sie im Laufe der kommenden vier Jahre endgültig die Grundlagen für die künftige Islamisierung Deutschlands legen wird.

Von Quo usque tandem

Wer auch nur ein Auge hat, um zu sehen, wird zwangsläufig zu der Erkenntnis gelangen, dass der kombinierte Effekt von a) weiterhin unbegrenzter und unkontrollierter Zuwanderung aus dem islamischen Raum (zu welcher beide Koalitions-Partner in spe unbeirrt stehen), von b) weitestgehendem, offiziell sanktioniertem Familien-Nachzug ebendaher (von dem ein Partner nie ernsthaft abgerückt ist, währen der andere ihn soeben expressis verbis auf seine Fahnen geschrieben hat) sowie c) der spektakulären Fortpflanzungsfähigkeit der Migranten dieser Provenienz, um die Mitte des Jahrhunderts zu einer islamischen Bevölkerungs-Mehrheit in der BRD und gegen Ende des Jahrhunderts zur Bildung eines Kalifats Almanya und einer zivilisatorischen Regression um ca. zweitausend Jahre geführt haben wird.

Das Gedanken- und Überzeugungs-Gebäude der islamischen Religions-Philosophie ist den Grundsätzen der abendländischen Demokratie sowie dem Erbe von abendländischem Humanismus und abendländischer Aufklärung derartig radikal entgegengesetzt, dass die Hoffnung auf eine Koexistenz – ganz zu schweigen von einer Symbiose –  mit einem muslimischen Bevölkerungs-Element von zweistelliger Millionenstärke völlig illusorisch ist.

Um diesen Artikel nicht ausufern zu lassen, verzichte ich darauf, hier auf die Auswirkungen einzugehen, welche die Massen-Immigration (die treffendere Bezeichnung wäre wohl „Unterwanderung“) von Menschen aus vor-modernen – zum Teil steinzeitlichen – Gesellschafts- und Lebens-Verhältnissen, auf das Funktionieren eines hoch-technifizierten, hoch-spezialisierten sozial ausgewogenen Gemeinwesens haben wird.

Vor dem Hintergrund dieser dantesken Zukunfts-Aussichten wird eine Mehrheit von Ihnen, geschätzte Leser, sicher mit mir übereinstimmen, dass aus den Reihen der tatsächlich ins Gewicht fallenden politischen Kräfte (ich rechne exotische Gewächse wie NPD, Piraten sowie die zahlreichen restlichen durch die politische Landschaft geisternden Splitter-Grüppchen nicht dazu) die AfD gegenwärtig die einzige politische Kraft darstellt, welche das Potential hat, das Abgleiten Deutschlands in früh-mittelalterliche Barbarei und wirtschaftlichen Ruin zu verhindern.

Sie werden gleicher Weise mit mir einig gehen, dass die AfD (seit sich bei den sog. Altparteien die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass es sich bei ihr nicht um ein kurzfristiges Phänomen, sondern um einen ernst zu nehmenden Herausforderer handelt), von diesen Parteien (sowie dem von diesen gelenkten Teil – sprich 80-90% – der bundesdeutschen Medien) mit Taktiken von Ausgrenzung und Diffamierung verfolgt wird, welche der Verhaltenskultur einer ausgereiften Demokratie absolut unwürdig sind. Keine böswillige Entstellung oder Sinn-Verdrehung von Zitaten ist zu perfide, keine erfundene Beschuldigung zu absurd, kein Schmutz, mit dem der Gegner beworfen werden kann, zu schmutzig – um es kurz zu machen: im Umgang mit der AfD herrscht das Klima des Freistil-Rings.

(Das Ganze ist bis zu einem gewissen Punkt verständlich: Wer verliert schon gerne seine Sinekure an einen newcomer – vor allem, wenn er (oder sie) keinen eigentlichen Beruf vorweisen kann und sich  über Jahre an  das vom Himmel fallende Manna gewöhnt hat?. Aber dies ist keine Entschuldigung für ein Benehmen, das dem von  Pavianen gleicht, die ihr Revier verteidigen.)

Das Erstaunliche ist jedoch, dass führende Mitglieder (männlich wie weiblich) der AfD mit einer gewissen Häufigkeit in der Öffentlichkeit Aussagen von sich geben, bei denen sie entweder die Konsequenzen nicht bedenken – sozusagen „aus der Hüfte schießen“ – oder aber, sich blauäugig in verbale Fallen locken lassen, welche ihnen von „AfD-Jägern“ gestellt werden.

Um nicht auszuufern, lediglich drei Beispiele der jüngeren Zeit:

Björn Höcke, AfD-Politiker und zu den fraglichen Zeitpunkt Fraktions-Vorsitzender im Thüringer Landtag, kommentiert  am 17.01.2017, im Rahmen einer im einem Brauhaus-Restaurant in Dresden gehaltenen Ansprache, das Berliner Holocaust-Mahnmal  (sinngemäß) dahingehend, dass „keine andere Nation außer Deutschland sich bisher ein Mahnmal der Schande in seine Hauptstadt gestellt habe“.

Ich kenne Herrn Höcke nicht persönlich und kann nicht in seinen Kopf sehen, aber (da ich weiß, dass er im Privatberuf Gymnasial-Lehrer für Geschichte ist), könnte ich mir vorstellen, dass er Folgendes zum Ausdruck bringen wollte:

Leopold II, König der Belgier, hat in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in seiner Privat-Kolonie, dem Belgischen Kongo (heute Zaire, durch seine rücksichtslose Ausbeutungs-Politik indirekt den Tod von geschätzten 10 Millionen Schwarzafrikanern verursacht. Man sucht jedoch im heutigen Brüssel vergebens ein einschlägiges Mahnmal. Analoges gilt für London, Paris und Washington mit Bezug auf die Millionen von Eingeborenen von britischen und französischen Kolonien, die im Zuge von “notwendigen Maßnahmen“ der Kolonialmacht ihr Leben verloren haben bzw. die Millionen von nord-amerikanischen Ureinwohnern, welchen das selbe im Zuge der „zivilisatorischen Umformung“ des US-Territoriums widerfahren ist.

Ich möchte Höcke unterstellen, dass er sich auf unterschiedliche Rezeptionen historischer Gegebenheiten dieser Art von bezogen hat und dass er nicht die Errichtung des Berliner Holocaust-Mahnmals als „Schande“ bezeichnen wollte, sondern diese Vokabel lediglich als Sammelbegriff für Erinnerungs-Stätten dieser Art benutzt hat (die es eben in anderen Ländern – welche ebenfalls Gründe für ihre Errichtung hätten – nicht gibt).

Aber: Warum kann man bei einem solchen (in Deutschland geradezu Dynamit-Charakter besitzenden) Thema den Sinn seiner Worte nicht etwas verständlicher erläutern? Ich habe dazu weiter oben gerade einmal acht Zeilen gebraucht. Warum muss man dem begierig wartenden Rudel der Medien-Hyänen wohlfeile Nahrung für böswillige Falsch-Interpretationen freiwillig hinwerfen?

Beatrix von Storch, MdB für die AfD und zum fraglichen Zeitpunkt stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende vertritt in einem Facebook-Beitrag von Januar 2016 die Ansicht, dass bundesdeutsche Grenzbeamte das Recht hätten, bei versuchten illegalen Grenzübertritten Schusswaffen auch gegen Frauen und Kinder einzusetzen. Die Medien greifen diesen Leckerbissen begeistert auf und verstehen es, das Ganze in den Eindruck umzumünzen, „die AfD“ befürworte das Niedermähen mit Maschinengewehren von Frauen, die mit ihren Kindern (die mit den großen, traurigen Kuller-Augen) vor imminenter Todesgefahr in Richtung der Sicherheit des deutschen Hoheitsgebietes fliehen.

Warum kann Frau von Storch nicht gleich (aber zumindest als Reaktion auf den einsetzenden Schittstorm) sagen, die deutschen Grenzer dürften allenfalls Warnschüsse in die Luft abgeben?

Alexander Gauland, zum fraglichen Zeitpunkt stellvertretenden AfD-Bundessprecher und AfD-Fraktionsvorsitzender im Brandenburger Landtag, gibt im vergangenen Jahr, im Rahmen eines Interviews, Folgendes zum Besten: „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.“ Das Triumph-Geheul der Medien ist noch am Südpol zu hören: „AfD-Gauland verunglimpft eine nationale Ikone“, „Gauland beleidigt unbescholtenen Schwarz-Afrikaner“ und ähnlicher medialer Dünnpfiff mehr.

Dabei wollte Gauland lediglich zum Ausdruck bringen, was in den USA geflügeltes Wort ist, nämlich, dass die Immobilienpreise sinken, sobald sich die erste Familie mit schwarzer Hautfarbe in einer Wohngegend ansiedelt.

Aber, werter Gauland, warum den Namen eines farbigen Fußball-Promis ins Spiel bringen und damit der begierig wartenden Meute wohlfeiles Futter vorwerfen? Warum nicht einen unverfänglichen, fiktiven Namen, wie z. B. „Lumumba Ukulele“ gebrauchen?

Um meine Ausführungen nun abzuschließen und zu dem im Titel angekündigten Ratschlag zu kommen:

Ursprünglich aus den USA kommend, hat sich inzwischen auch bei uns ein neuer Berufszweig, der sog. „Spin Doktor“ entwickelt. Der Name sollte nicht dahingehend interpretiert werden, dass der Doktor „spinnt“ oder dass er erratisches Verhalten lehrt; der Bezeichnungs-Bestandteil „Spin“leitet sich vielmehr von der Drehung eines Kinderkreisels ab, welcher –  je nachdem, wie man dem Ding seinen  Bewegungs-Impuls verpasst hat – regelmäßig oder wild eiernd sein kann. Spin Doktoren sind in Psychologie oder Verhaltens-Beobachtung geschulte Fachleute, welche gehobeneren Wirtschafts- und Politik-Rängen beibringen, was man in bestimmten Situation sagt bzw. besser ungesagt lässt.

Werte Kollegen in den höheren Rängen der AfD! Wir haben es in sagenhaft kurzer Zeit sagenhaft weit gebracht und sind, wie eingangs dargelegt, gegenwärtig die einzige Hoffnung Deutschlands –

Ihr durch Euer politisches Wirken, ich (u. A.) durch das Aufhängen von Wahlplakaten in Dunkelheit und Kälte zwischen 23:00 Uhr und Mitternacht (wenn die Antifa bereits im Bett schnarcht).

Lasst uns  diese Erfolge nicht durch verbales „aus der Hüfte Schießen“, mangelndes Fingerspitzen-Gefühl und/oder fehlendes Relativieren aufs Spiel setzen. Besorgt Euch einen Spin Doktor (oder besser mehrere solche), der Euch lehrt, wie man die Fallstricke der Rhetorik sowie die Beutegier der Medien-Raubtiere vermeidet.

So wird es uns vielleicht doch noch gelingen, unser Land vor dem Abgrund zu bewahren.

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...