Der Vatikan-Verirrte: Der Papst und der Satan im deutschen „Vaterunser“

Foto: Durch NATNN/Shutterstock
Foto: Durch NATNN/Shutterstock

Papst Franziskus geht nun an das Allerheiligste des Christentums: Das Vaterunser-Gebet.

Das Vaterunser ist das bekannteste Gebet der Welt. Nun könnte es in der katholischen Kirche an einer ganz entscheidenden Stelle geändert werden. Papst Franziskus hat bereits sein Einverständnis gegeben.

Von Michael Mannheimer 

Rom – Papst Franziskus hat die Übersetzung des Vaterunser in mehreren Sprachen bemängelt. Die Bitte „Und führe uns nicht in Versuchung“, wie sie etwa im Deutschen und Italienischen lautet, sei „keine gute Übersetzung“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt in einem Interview des Senders TV2000.

Der NWO-Papst geht an das Allerheiligste der Christenheit: Das Vaterunser

Papst Franziskus, dem die Massen-Islamisierung Europas nicht schnell genug vonstattengeht (Papst Franziskus übertrifft sogar Merkel: Ihm geht die Umvolkung in Europa nicht schnell genug voran) und der seine Reihen gerade von NWO-Kritikern säubert (Papst Franziskus säubert NWO-Kritiker raus), der lieber Angehörigen jener Religion, die pro Jahr hunderttausende Christen tötet, weil sie den „falschen“ Glauben haben, die Füße von nach Europa „geflüchteten“ Moslems wäscht – als dass er dies bei ankommenden christlichen Flüchtlingen tut – und der sich bei den Verfolgern, Mördern und Vergewaltigern von Buddhisten entschuldigt dafür, dass sich die Buddhisten wehren und diese aus dem Land jagen: siehe Über die „verfolgten“ Rohingya in Burma: Wie linke Medien nach bekanntem Muster aus Tätern Opfern basteln. Dieser Papst geht nun an das Allerheiligste des Christentums: An das berühmteste Gebet der Welt, das Vaterunser.Das Vaterunser ist das am weitesten verbreitete Gebet des Christentums und das einzige, das nach dem Neuen Testament Jesus Christus selbst seine Jünger gelehrt hat. Es wird von Christen aller Konfessionen gebetet, von den meisten auch im Gottesdienst. Dazu verwenden sie die längere Version mit insgesamt sieben Bitten, die im Matthäusevangelium enthalten ist. Im Lukasevangelium gibt es eine kürzere Version mit fünf Bitten. Dank der häufigen Verwendung ist das Vaterunser einer der bekanntesten Texte der Bibel.

Papst Franziskus hat die deutsche Übersetzung des Vaterunser kritisiert. Er stört sich am Vers „Und führe uns nicht in Versuchung“. Nun droht die Änderung. Dabei ist der griechische Text eindeutig.

Der Streit entzündet sich an der Bitte „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“. Kritiker finden, in der Formulierung werde ein falsches Gottesbild vermittelt. Es werde impliziert, dass Gott auch ganz anders könnte. Dass er die Menschen auch aktiv in Versuchung führen würde, wenn ihm danach wäre. Warum aber sollte er, der das Gute schlechthin ist, so etwas tun? (Quelle)

Das Vaterunser heißt auch

◾Pater noster oder Oratio Dominica (lateinisch) in der Tradition der Westkirche

◾Gebet des Herrn oder Herrengebet in lutherischer Tradition

◾Unser Vater in den evangelisch-reformierten Kirchen und vielen evangelischen Freikirchen

Die bekanntere, dem heutigen liturgischen Gebrauch zugrundeliegende Version richtet sich nach dem Text des Matthäusevangeliums (Mt 6,9–13 EU). Dort steht das Vaterunser in der Mitte der Bergpredigt, die als Lehre Jesu seinem heilvollen Handeln vorangestellt ist (Mt 5,1f EU). Die Formulierung des Vaterunsers lässt Jesu Lehre vom Beten (Mt 6,5–15 EU) konkret werden. Das Beten der Nachfolger soll sich von einer öffentlichen, wortreichen, auf Außenwirkung bedachten Art des Betens bei Pharisäern und Heiden unterscheiden. Seine Grundlage ist die allem Beten vorlaufende Zusage, „Euer Vater weiß, was ihr braucht, ehe ihr darum bittet.“ (Mt 6,8 EU). Darauf folgt die Aufforderung: „Darum sollt ihr so beten“ (Mt 6,9a EU).

Bei Matthäus ist die Anrede Gottes feierlich ausgestaltet: Nicht nur „Vater“ (wie bei Lukas), sondern „Unser Vater in den Himmeln“. Auch die beiden Bittenreihen werden ergänzt: Die erste Reihe durch den Hinweis „Dein Wille geschehe“, die zweite Reihe durch die Bitte „sondern erlöse uns von dem Übel“. (Quelle)

Es ist also exakt jenes Gebet, das Jesus seiner kleinen christlichen Gemeinde vorgegeben hat – und das seit 2000 Jahrhunderten unverändert von Milliarden Christen gesprochen wird.

Doch Papst Franziskus hat im 2000-jährigen Vaterunser einen entscheidenden „Fehler“ entdeckt.

Die österreichische Kronenzeitung fasst dies in einem Artikel vom 07.12.2017 wie folgt zusammen:

„Schlecht übersetzt“: Papst Franziskus kritisiert unser Vaterunser

Papst Franziskus hat die Übersetzung des Vaterunser in mehreren Sprachen bemängelt und damit eine Debatte losgetreten, in der es um eine mögliche Änderung des wichtigsten Gebets des Christentums geht. Als Beispiel zitierte der Pontifex in einem Interview mit dem italienischen Sender TV2000 folgende Passage: „Und führe uns nicht in Versuchung.“ Dem Oberhaupt der katholischen Kirche zufolge müsste es aber eigentlich heißen: „Lass mich nicht in Versuchung geraten.“

„Ich bin es, der fällt, aber es ist nicht er, der mich in Versuchung geraten lässt.“ Ein Vater mache so etwas nicht. „Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan“,

führte Franziskus weiter aus.

In dem Gespräch sagte Franziskus, in Frankreich hätten die Bischöfe aus diesem Grund beschlossen, die offizielle Übersetzung des Vaterunser zu ändern. Die Bitte laute nun:

„Lass uns nicht in Versuchung geraten.“

Streit unter deutschen Theologen

Im Zusammenhang mit der französischen Initiative hatten auch Theologen im deutschen Sprachraum eine Anpassung verlangt. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hingegen warnte vergangene Woche vor einer „Verfälschung der Worte Jesu“. Die Vaterunser-Bitte „führe uns nicht in Versuchung“ sei genauso bei den Evangelisten Matthäus und Lukas überliefert. Es gehe nicht, Jesus diesbezüglich zu korrigieren, so der frühere Dogmatikprofessor. Gleichwohl müssten und könnten diese Worte so erklärt werden, „dass das Gottesbild nicht verdunkelt wird“.

Auch der LMU-Theologe Gerd Häfner meint: „Der Papst liegt falsch“. Wörtlich sagt Prof. Gerd Häfner:

„Wenn er davon spricht, dass es eine schlechte Übersetzung sei, dann würde ich sagen, liegt er falsch. Als Übersetzung eines neutestamentlichen Textes ist die richtige Übersetzung.“ (Quelle)

Was nach den Worten des katholischen Theologen mitbedacht werden muss, ist die Interpretation des Textes und welches Gottesbild damit transportiert werde:

Handelt es sich um einen Gott, der in die Versuchung führt, also gemeine Fallen stellt. Oder geht es eher um einen fordernden Gott, der einen prüfe oder auf die Probe stelle, so wie ihn der Münchner Theologe Gerd Häfner interpretiert. (Quelle ebda)

Auch der Bochumer katholische Theologe Thomas Söding sieht auch keine Notwendigkeit, die umstrittene Textpassage zu ändern. „Sie muss bleiben, wie sie ist“.

Die bisherige Übersetzung aus dem griechischen Originaltext sei wörtlich, erklärte der katholische Bibelwissenschaftler.

Bischof Voderholzer: Übersetzung ist korrekt

Der Regensburger Bischof Voderholzer mischte sich in die Diskussion ein. Er warnt vor einer „Verfälschung der Worte Jesu“. Die Vaterunser-Bitte „führe uns nicht in Versuchung“ sei genau so bei den Evangelisten Matthäus und Lukas überliefert. Es gehe nicht an, Jesus zu korrigieren, so der ehemalige Dogmatikprofessor. (Quelle ebda)

Deutsche Laieninitiative

Doch schon 2011 wurde aus Protest gegen die deutsche Übersetzung eine katholische Laieninitiative zur Änderung der sechsten Vater-unser-Bitte gegründet. Mit Gleichgesinnten kämpfen Gert und Gisela Heinz für eine neue Formulierung.

Die bisherige Übersetzung aus dem Lateinischen – „et ne nos inducas in tentationem“, also „und führe uns nicht in Versuchung“ – sei schlicht ein Fehler, so Gert Heinz: „Ich würde nicht einmal sagen es ist ein Übersetzungsfehler, sondern es ist ein Formulierungsfehler. Der Sinn wurde bei uns hier im germanischen Bereich und im englischen Bereich nicht erkannt und wurde so einfach stehengelassen.“ (Quelle ebda)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...