Schulz – Ein Name wird Programm

Foto: Collage
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In seiner „grandiosen“ Rede vor dem SPD Parteitag hat uns der „Große Vorsitzende“ Martin „der Schulz“ wissen lassen, was er in den nächsten Jahren mit Deutschland so vor hat. Ginge es nach „der Schulz“, dann würde unser Land bis 2025 ersatzlos in einem EU-Superstaat verschwinden, der von Beamten regiert wird, deren demokratische Legitimation eher dem ehemaligen Sowjet-Modell als dem Demokratie-Verständnis eines modernen Europäers entspricht. Dabei sagt sein Name Schulz eigentlich schon, mit was für einer besonders verschlagenen Spezies wir es hier zu tun haben. Die Bezeichnung Schulz ist nämlich eine sprachliche Variante des Wortes Schultheiß oder Schuldheiß. Diese Bezeichnung stammt wiederum vom althochdeutschen sculdheizo ab, was soviel wie „Leistung Befehlender“ bedeutete.

Ein Kommentar von Peter Pattex

Der Schuldheiß war ein in vielen westgermanischen Rechtsordnungen vorgesehener Beamter, der „Schuld heischt“. Heischen wiederum bedeutet soviel wie „gebieterisch fordern“. Schulz handelt dem entsprechend im Auftrag seines Herren als moderner Steuern- und Geldeintreiber.

Im Mittelalter waren üblicherweise Landesherren, Stadtherren oder Grundherren die Profiteure solcher Geldeintreiber. Heute sind es wohl eher die im Hintergrund agierenden Herren der Wallstreet, welche die aktuelle SPD Chef-Marionette auf Trab halten und antreiben.

Früher wäre es die Aufgabe von „der Schulz“ gewesen, alle Mitglieder der Gemeinde zur Leistung ihrer „Schuldigkeit“ anzuhalten, also die von ihnen geforderten Abgaben einzuziehen oder für das Beachten anderer Verpflichtungen Sorge zu tragen. Heute ist er zur Plünderung der Deutschen installiert und gibt ganz offensichtlich sein Bestes, um diese ihm gestellte Aufgabe zu erfüllen. Der Name „Schulz“ ist also bei diesem Exemplar wirklich Programm.

Während im Mittelalter zwischen Stadtschulzen und dem Dorfschulzen unterschieden wurde, der in der städtischen Gerichts- und Gemeindeverfassung als Beauftragter für die Ausübung der Verwaltungshoheit zuständig war, ist der moderne EU-Schulz wohl eher ein williger Hilfsbeamter, den die EU-Geadelten mit der massenhaften Einziehung von Geldern und der Vollstreckung von Urteilen gegen die angestammte Bevölkerung der einzelnen EU-Länder einsetzen. Eine ähnliche Funktion üben derzeit beispielsweise der französische Präsident Macron, die provisorische Bundeskanzlerin Angela Merkel, der EZB Präsident Mario Draghi oder der griechische Präsident Alexis Tsipras aus. In dieser mit „der Schulz“ so perfekt besetzten Funktion, könnte „der Schulz“ deshalb durchaus auch als „Fronbote“ oder „Gerichtskretscham“ bezeichnet werden.

Obwohl: Letzterer soll nach den mir vorliegenden vertraulichen Informationen allerdings eher in der Funktion eines Ministerpräsidenten in der Gegend um Stuttgart anzutreffen sein.

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