Obdachlose im kalten Norden: Kirchen öffnen ihre Tore – Schweden müssen draußen bleiben

Symbolfoto: Durch Smileus/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Smileus/Shutterstock

Schweden – In Göteborg zeigt man sich angesichts sinkender Temperaturen großherzig und öffnet vom 15. Dezember bis 15. März die Kirchen nachts für die Obdachlosen aus aller Welt. Mit einer Ausnahme – die frierenden Schweden unter ihnen müssen draußen bleiben.

Von Marilla Slominski

Alle legalen aus europäischen Ländern stammenden und alle illegalen außerhalb Europas dürfen sich in den Kirchen wärmen, finanziert wird das Projekt vom schwedischen Steuerzahler, nur er darf im Falle einer Notlage nicht mit in die „warme Stube“, berichtet das Gatestone Institute.

Die Argumente für diese vor zwei Jahren Einzug gehaltene Praktik, liegen auf der Hand. Das Projekt soll nur denen zu Gute kommen, die nicht unter das schwedische Wohlfahrtssystem fallen.

Doch dieses Argument hält nicht lange stand, wenn man berücksichtigt, dass das schwedische Sozialsystem für Menschen aus aller Herren Länder Unterstützung in jeglicher Form bietet. Nicht umsonst zieht es tausende Migranten in den dunklen kalten Norden.

Obwohl sie, wie auch in Deutschland, nicht einen müden Cent in das Sozialsystem eingezahlt haben, profitieren sie oft an erster Stelle, nicht selten zum Nachteil der einheimischen Bevölkerung.

Im vergangenen Herbst sorgten Medienberichte für Empörung, nachdem Bürger, die jahrelang auf Listen für Wohnungen standen, zugunsten von frisch eingereisten illegalen Neubürger übergangen wurden. Im Oktober waren unter anderem im südschwedischen Klippan 20 Wohnungen für Asylbewerber hergerichtet worden, die eigentlich für bedürftige Schweden vorgesehen waren. Die Wut machte sich auf Facebook Luft: „Die Leute sind echt angep…t“, bemerkte Therese Borg von den Schwedendemokraten. Viele junge Menschen könnten sich den Auszug aus dem Elternhaus und somit den Start in ein eigenes Leben angesichts der teuren Mieten nicht leisten und seien auf den günstigen staatlichen Wohnraum angewiesen, berichtete damals Express.

Dem schwedischen Parlament war der Unmut der eigenen Bürger egal, es verabschiedete ein Gesetz, dass die Kommunen dazu zwingt, die Einwanderer an die Spitze der Listen für Wohnungssuchende zu stellen. Ein weiteres Signal dafür, wem das Wohlfahrtsystem dienen soll. Angesichts dieser europaweiten Großzügigkeit gegenüber allen Fremden, kann man in Schweden, Norwegen und Dänemark immer häufiger Einheimische beobachten, die in Decken gehüllt versuchen, die kalten Winternächte auf der Straße zu überleben.

Genau für sie ist eigentlich das Wohlfahrtssystem geschaffen worden, dass mit immensen Steuerabgaben den Einheimischen Sicherheit verspricht, sollten sie sich einmal in einer Notlage befinden. Doch seit der Masseneinwanderung ist dieses Versprechen gegenüber der eigenen Bevölkerung aufgekündigt worden.

Alle Verantwortlichen, vom höchsten Regierungsbeamten bis hin zum kleinen lokalen Bürokraten haben vergessen, für wen sie eigentlich arbeiten. Großzügig Spenden an Fremde zu verteilen lässt bei ihnen eher das Gefühl des „guten Samariters“ aufkommen, als den Bürgern das zu teil werden zu lassen, was ihnen zusteht.

Besonders erschütternd daran ist, dass die Mehrheit der Bürger diese Zustände klag- und widerstandslos über sich ergehen lässt. Jahrzehntelange Umerziehung zur Multi-Kulti-Toleranz-Gesellschaft zeigen nun ihre Wirkung mit ganzer Wucht.

Nur wenige wagen es noch, sich gegen den Strom zu stellen.

Als die alternative Medienseite Samhällsnytt darüber berichtete, dass die Kirchen in Göteborg selbst schwedische Obdachlose abweisen würden, die nachweislich zu ihren Gemeinden gehören und stattdessen Menschen Einlass gewährten, die den christlichen Glauben verabscheuen, gab es wütende Reaktionen der Leser: „Die Straße in die Hölle ist gepflastert mit guten Absichten“, und „Der Hass gegenüber den ethnischen Schweden kennt keine Grenzen mehr“, so einige der Kommentatoren. Ein anderer vermutete, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis die Kirchen in Göteborg in Moscheen mitsamt Minaretten verwandelt sein werden.

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