„Islam-Spielplatz“ wirklich unter Polizeischutz?

Foto: Screenshot/Facebook
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Schon merkwürdig, überall dort, wo der Begriff „Islam“ auftaucht, taucht auch gleich die Polizei auf. Der „Spiegel“ schreibt jetzt völlig entsetzt:

In Berlin musste ein Kinderspielplatz unter Polizeischutz eröffnet werden. Die Klettergerüste waren zum Hassobjekt geworden, weil sie das Märchen „Ali Baba und die 40 Räuber“ zum Thema haben…

Zwei Fake-News alleine im Vorspann, das ist sogar für den Weltmeister der Medienlügen, dem „Spiegel“ Rekord!

Hier erfahren wir die Wahrheit:

Natürlich muss auch die Welt mitlügen:

Zurück zum „Spiegel“ und seiner zweiten Lüge, denn zum „Hassobjekt“, wenn überhaupt, war dieser islamische  Spielplatz geworden, weil ein islamisches Symbol, eine Moschee mit Minaretten diesen Ort zierte und nicht wegen eines Kindermärchens. Denn eine Moschee hat mit dem Märchen von „Ali Baba und die 40 Räuber“ so viel zu tun, wie die Fuchs und die Gans im Märchen von „Rotkäppchen und der Wolf“.

Der „Spiegel“ hat dann auch gleich noch eine „Historikerin“ als Zeitzeugen „einberufen“:

„Die Debatte ist wirklich absurd“, sagt Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) bei der Eröffnung. „Wir haben hier keine Moschee gebaut, sondern eine orientalische Burg.“ Ziel sei es, Geschichten zu erzählen, die Fantasie der Kinder anzuregen, sie in eine Märchenwelt eintauchen zu lassen. Neben dem fünf Meter hohen Kletterhaus mit Kuppel finden sich auch hölzerne Palmen, ein Basar, ein fliegender Teppich sowie Ali Baba und eine Schatztruhe auf dem Gelände…

Aber immerhin erfahren wir, wer hinter diesem Motiv-Spielplatz stecken könnte:

Bei dem neuen Spielplatz wollten die Verantwortlichen nun alles richtig machen. Sie befragten die Nachbarschaft, welches Märchen sie sich wünschten. Schließlich wurde es Ali Baba, weil die Kinder einer gleichnamige Kita um die Ecke das vorschlugen. „Wie man daraus eine politische und religiöse Diskussion machen kann, ist mir unbegreiflich“, sagt Kita-Leiterin Güldane Yilmaz. „Religion hat in der Kita nichts zu suchen.“ 

Nun hätten wir natürlich gerne noch gewusst, wie diese Kinder mit Vornamen heißen, aber das verrät uns der Spiegel nicht. Dafür hat der Spielplatzplaner einen interessanten Hinweis für uns:

„Solche Themenspielplätze sind in Berlin und in Deutschland keine Seltenheit“, erläutert Spielplatzplaner Axel Kruse. „Sie liegen seit 20 Jahren im Trend.“ Ob mit Jim Knopf, Schneewittchen und den sieben Zwergen oder Bernd dem Brot – in Neukölln gibt es schon einige solcher Spielplätze. Seit 15 Jahren auch einen zu den Märchen aus 1001 Nacht. „Gestört hat sich daran bisher niemand“, sagt Kruse.

Also liebe jouwatch-Leser aus Neukölln. Dann schickt uns doch mal die Fotos mit Spielplätzen, die von einer Synagoge oder einem christlichen Kreuz verziert wurden.

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