Dem atmenden Richtwert geht die Luft aus!

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Schön ist es, auf der Welt zu sein, noch schöner aber ist es in Deutschland bleiben zu dürfen (Foto: Istvan Csak/ Shutterstock)

Der Begriff „atmender Richtwert“ ist so schwammig, wie verlogen und sollte wohl nur wieder mal die Bürger einlullen. Der „Focus“ vermeldet jetzt:

Die Zahl der Schutzsuchenden ist im November erneut leicht gestiegen: Im vergangenen Monat registrierten die deutschen Behörden 16.135 Erstanträge von Asylbewerbern, wie das Bundesinnenministerium am Donnerstag mitteilte.

Im Oktober und September waren laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge jeweils rund 15.000 Erstanträge gezählt worden.

Die meisten Asylbewerber kamen im November aus Syrien, Irak, Afghanistan und der Türkei. Zusammen mit den Folgeanträgen wurden im November insgesamt 18.711 Anträge gestellt.

Damit übersteigt die Zahl aller gestellten Asylanträge bereits jetzt schon die „magische“ Marke von 200.000, was plötzlich natürlich kein Problem mehr ist, obwohl sich die Union genau auf diesen Grenzwert geeinigt hatte. Der Focus weiter:

CSU-Innenexperte Stephan Mayer erklärt dazu im Gespräch mit FOCUS Online: „Uns geht es bei diesem Wert um die neu hinzu gekommenen Flüchtlinge.“ Schließlich gebe es auch Personen, die erst nach einigen Jahren ihren Antrag stellen und schon länger im Land sind. „Uns kommt es darauf an, dass wir in diesem Jahr unter 200.000 Neuankömmlingen landen. Dieses Ziel werden wir wohl erreichen. Das ist ein politischer Erfolg.“

Was heutzutage alles als politische Erfolg gefeiert wird! Und warum Herr Mayer die rund 2 Millionen „Schutzsuchenden“ (was immer das auch bedeuten mag), die sich bereits in Deutschland aufhalten und auch nicht mehr weg wollen, einfach unter den Tisch kehrt, bleibt ebenfalls offen.

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