Wenn der Pfarrer mit dem „Flüchtling“…

Symbolfoto: Durch Gregory Dean/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Gregory Dean/Shutterstock

In der katholischen Kirche gab es in der Vergangenheit schon immer wieder ein paar Geistliche, die den Spruch „Liebe Deinen Nächsten“ etwas zu wörtlich, sprich: körperlich genommen haben. Nun zeigt ein aktuelles Beispiel, dass es auch bei der Liebe mit dem Übernächsten zu Missverständnissen gekommen sein könnte. „n-tv“ vermeldet:

Am Abend des 9. Dezember 2016 nimmt sich ein 23-jähriger Flüchtling aus Syrien im rheinland-pfälzischen Kirn das Leben. Polizeiangaben zufolge läuft er „plötzlich und unvermittelt“ auf die Straße – direkt vor ein Auto. Der junge Mann stirbt wenig später.

Kurz vor dem Suizid hatte der Flüchtling bei der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach Anzeige gegen den örtlichen Pfarrer erstattet – wegen sexueller Aktivitäten. Das Verfahren wurde jedoch wieder eingestellt, weil kein Strafbestand vorlag. Der 23-Jährige habe sich den Angaben zufolge „wohl einfach ausgenutzt gefühlt“, zitiert die „FAZ“ einen Sprecher. „Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass der Pfarrer sich in irgendeiner Form strafbar gemacht hat.“…

Nein, natürlich nicht. Bestimmt hat der Pfarrer den armen Flüchtling nicht vergewaltigt, doch einen „sexuellen Kontakt“ scheint es gegeben zu haben. So etwas könnte man auch als „Unzucht mit Abhängigen“ nennen, zumindest könnte der Pfarrer die Situation seines Schäfchen ausgenutzt haben. Angeblich sei dem armen Mann die Arbeit mit den Flüchtlingen über den Kopf gewachsen (und in die Hose gerutscht) zu sein.

Hoffen wir nicht, das solche Verhältnisse der Grund ist, warum sich die katholische Kirche so sehr ins Zeug legt, wenn es um die Schafe geht, die nach Deutschland fliehen.

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