Tagesschau entsetzt: Jerusalem Hauptstadt Israels

Verschwörungstheorien zur Besten Sendezeit: Stefan Niemann und Jan Hofer / YouTube

Etwa im Jahr 1000 vor Christus eroberte König David die Stadt Jerusalem und machte sie zur Hauptstadt des Reiches der Israeliten. Seit dem Jahr 1844 unterhalten die Vereinigten Staaten in Jerusalem ein Generalkonsulat. Seit 1949 tagt in Westjerusalem der Knesset, Sitz der israelischen Volksvertretung.

von Collin McMahon

Gestern hat Präsident Donald Trump wie im Wahlkampf versprochen angekündigt, die Botschaft nun offiziell nach Jerusalem zu verlegen und die Stadt als das anzuerkennen, was sie seit 3000 Jahren ist: Die Hauptstadt Israels. Dies sei „nicht mehr und nicht weniger als die Anerkennung der Realität“, so Trump.

Von einer Enteignung Ostjerusalems, das die Palästinenser für sich ebenfalls als Hauptstadt reklamieren, wenn sie sich denn jemals untereinander einigen und mit Israel verhandeln würden, ist jedoch keine Rede. Ein Problem kann man damit eigentlich nur haben, wenn man wie die Hamas hofft, dass Israel von der Landkarte verschwindet und ganz Jerusalem wieder arabisch wird. Die Hamas rief wie immer zu einer „neuen Intifada“ auf.

Nein, das größte Problem liegt wie üblich bei den deutschen Medien. Die Tagesschau raunt etwas von „israelfreundlichen Spendern“, deren „Millionen 2016 halfen, (Trumps) Wahlkampf zu finanzieren.“ Quellen für diese Behauptung werden nicht genannt. Tatsächlich schrieb die Times of Israel 2015, unter Trumps jüdischen Spendern seien „kaum große Namen“, sein Wahlkampf sei „hauptsächlich selbst finanziert.“ Noch 2016 hatte Trump mit großen Zweifeln in der jüdischen Spendergemeinde zu kämpfen.

Hatte die Tagesschau noch im Februar 2017 versucht, Trump als Antisemiten darzustellen, fiel ihnen jetzt plötzlich auf, dass die Hälfte seiner Familie Juden sind: „Die Familie von Schwiegersohn Jared Kushner ist seit Jahrzehnten mit den Netanjahus befreundet.“ Die Verschwörung der Weisen von Zion lässt grüßen.

Trump sprach sich – wie eigentlich alle – für eine Zweistaatenlösung aus, und bis dahin eine Beibehaltung des Status quo. Ein Skandal für die Tagesschau und die israelfeindliche UNO: „Es gibt keinen Plan B“, zitiert das Staatsfernsehen UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, von 1999 bis 2005 Präsident der Sozialistischen Internationale.

Stefan Niemann, der in Saudi Arabien aufwuchs, brachte die israelfeindliche, Trump-feindliche Haltung des Staatssenders ARD auf den Punkt: „Bis die US-Botschaft tatsächlich von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt ist, dürften noch ein paar Jahre vergehen. Bis das soweit ist, ist Trump unter Umständen vielleicht nicht mehr im Weißen Haus.“

Niemann hängt also noch den Amtsenthebungsfantasien des Clinton-Lagers nach, die seinen Kollegen bei ABC Brian Ross soeben seinen Job gekostet haben. Und dass die Amis einfach provisorisch das Schild an der Tür des US-Generalkonsulats in Jerusalem auswechseln könnten, ist ihm wohl nicht in den Sinn gekommen.

Unsere Prophezeihung: Bis Trump nicht mehr im Weißen Haus sitzt sind die Zwangsgebühren abgeschafft und Sie müssen sich einen richtigen Job suchen, Herr Niemann.

 

Die US-Vertretung in Jerusalem 1844 / Quelle: US-Außenministerium

 

Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump. Hier unterstützen.

 

Paul Joseph Watson zum „Jerusalem-Skandal“:

 

 

 

 

 

 

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