Merkel – Spaltaxt der Nation

Foto: Collage
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Ich lebe schon eine ganze Weile in diesem Land und kann mich an keine Phase erinnern, in der das Land so gespalten war. Was selbst Strauß nicht schaffte, für unsere FDJ-Sekretärin ist es ein Klacks

Von Volker Kleinophorst

Ich war auf einer Feier eingeladen. Gutmenschen ziemlich im Vorteil, aber einige alte Freunde. Kein Thema. Der ein oder andere hat aber auch mal was von mir gelesen. Politikdiskurs hier fest in „Guck mal was der Trump gemacht hat“-Hand. Bis hin zu unerträglichem Eso-Gequatsche, was Trump für eine Energieebene habe…

Wenn man mich nicht zwingt, sag ich oft gar nichts. Beteilige mich nicht an den Diskussionen. Schließlich schreibe ich, um nicht immer das Gleiche erzählen zu müssen. Eine gute Bekannte, deren blauäugiges Geplapper zu einem bewussten „Einschlafen“ der Beziehung geführt hat, lud mich zu ihrem Geburtstag ein. Eigentlich war das ja durch, aber ich kann dann einfach nicht ehrlich keinen Bock sagen. Falsche Höflichkeit.

Zwei Tage später ruft sie an: Ja, wegen dem Geburtstag. Sie hätte jetzt mit einer anderen Freundin gesprochen und die hätte gesagt, sie wäre von mir übel beleidigt worden.

Ich hatte ihr gesagt, was ich von ihrem Flüchtlingsengagement halte. Kann sein, dass so was wie „Verrat am eigenen Volk“ fiel. Ihr Partner, ein guter Freund von mir, fand es auch nicht gut. Aber wenn es irgendwie over the top gewesen wäre, hätte er sich sicher eingemischt. Hat er aber nicht.

„Ja sie will jetzt auch gar keine Details wissen, aber wegen Samstag…“

„Du ich komme eh nicht, brauchst gar nicht weiter zu reden. Ich kriege Besuch (auch da ist es mir zu unhöflich zu sagen, hab ich einfach keine Lust.).“

„Ja, auch wegen der Flüchtlinge. Ich möchte da keinen Stress.“

Mir war schon klar, das dort das gesamte Asylantenheim auflaufen würde, das ist schon seit Jahren so. Schließlich wohnen ja auch eine syrische und eine irakische Familie in dem Haus. Das war sogar ein Grund, überhaupt mal vorbeizuschauen. Neugierde.

„Du dummes Huhn. Was denkst du eigentlich? Dass ich da vorbeikomme und jedem Pigmentierten mit einem Baseballschläger eins überziehe…“

Die Antwort hab ich nicht abgewartet. Aber es hallte nach.

Was, wenn es eigentlich darum geht. Diese unversöhnliche Spaltung. Ich spüre ja den Hass der Gutmenschen. Da ist er ja auch in Ordnung. Und wenn man dauernd angehetzt wird, dann hasst man auch zurück. Obwohl das nicht mein Ding ist. Wut ja, aber Hass? Ist mir zu anstrengend.

Niemals standen sich die Deutschen seit der Weimarer Zeit so Nase an Nase, wie im Moment.

Solange das so bleibt, gilt fröhliches Weiterwursteln.

Neu ist das eigentlich nicht. Teile und herrsche. Das wussten schon die alten Römer.

Einer ehemaligen FDJ-Sekretärin für Propaganda muss man es sicher auch nicht erklären.

Denn mit ihrem Überraschungsangriff auf die deutsche Gesellschaft mit der Grenzöffnung hat sie alle überrumpelt.

Ihre eigene Partei auf dem falschen Fuß erwischt, alle anderen in eine Allparteienkoalition gedrängt und es allen ernstes zwei Jahre nach ihrem schändliche Tun hingekriegt, dass sie auch weiter Kanzlerin bleibt, egal wie gewählt wird. Sie bleibt einfach.

Merkel und Konsorten können tun, was sie wollen, weil wir nicht zusammen stehen.

Würden wir geschlossen auf die Straße gehen, könnte keine Antifa, keine Staatsgewalt uns aufhalten. Wir sind das Volk.

Wenn WIR sagen „Grenzen zu“ wird sich die Spalterin Merkel beugen müssen, trotz ihrer Hofschranzen, ihrer Mietmäuler und ihrer #hatespeechjäger. Sie und ihr Regime würden stürzen.

Deswegen spaltet sie weiter.

Auch mal mit kontrollierter Opposition. Da bringt die „Otto Brenner Stiftung“ (SPD), also eigentlich man selbst, zwei Jahre nach der schon verlogenerweise „Flüchtlingskrise“ genannten Invasion eine Studie raus, die sagt: Lügenmedien nicht ganz falsch, von Lücken ganz zu schweigen.

Botschaft: Seht her, wir gut, wir führen immer mehr Zensurgesetze ein, aber wir sind offen für Kritik.

Zwei Dinge fallen auf:

  1. Es wird verschwiegen, dass es neben jouwatch auch eine Menge anderer Medien gibt und gegeben hat, die sehr wohl ehrlich berichtet haben.
  2. Dass die Diffamierung anderer Meinungen munter weiter geht, ja an Schärfe zunimmt.

Auf dass die Politik der Spaltung einfach weiter geht, anstatt den Konsens und den Zusammenhalt der Gesellschaft zu fördern, was ja eigentlich die Aufgabe einer Regierung wäre. Angeführt von einer Weltkanzlerin, die weder Interviews gibt, noch debattiert, nicht einmal im Parlament und in ihrem eigenartigen Kauderwelsch Worthülsen aneinander stammelt, wird einfach weiter gemacht mit den offenen Grenzen, dem Familiennachzug, dem weltweiten Geldverschleudern und was sonst noch so im Köcher ist, das Land an die Wand zu fahren.

Johann Wolfgang von Goethe hat uns dazu einen Vorschlag gemacht:

„Entzwei und gebiete! Tüchtig Wort;
Verein und leite! Bessrer Hort.“

Wir haben es in der Hand.

 

Wandere aus, solange es noch geht!
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