Ostbeauftragter: Mauer im Kopf

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Der geistige Horizont des neuen Ostbauftragten (Foto: Durch pixelklex/Shutterstock)

Designierter Ost-Beauftragter Martin Dulig SPD-Mann erklärt AfD-Erfolge im Osten mit „Staatshörigkeit“

Von Thomas Schlawig

 Die SPD scheint mit aller Macht das „Projekt 18“ anzupeilen. Anders läßt sich die Gülle, welche der „Ost-Beauftragte“ absondert, nicht verstehen.

„Der designierte Ostbeauftragte der SPD, Martin Dulig, sieht in der „Staatshörigkeit“ vieler Ostdeutscher den Grund für die Wahlerfolge der AfD in den neuen Ländern. „Es herrscht ein anderes Staats- und Demokratieverständnis – nämlich, dass der Staat alles regeln soll. Es gibt eine Staatshörigkeit, die nicht selten zu einer kompletten Verantwortungsübergabe führt“

Zuerst muß man einmal mit dem Begriff Ost-Deutschland aufräumen, denn es handelt sich bei der ehemaligen Ost-Zone nicht um Ost-Deutschland, sondern um Mitteldeutschland. Nicht umsonst gibt es eine „Mitteldeutsche Zeitung“. Martin Dulig, geboren in Plauen (Sachsen) und somit Mittel-Deutscher scheint auf einem anderen Stern zu leben. Aber das hat er inzwischen mit der gesamten abgehobenen „Politiker“-Kaste gemein. Sie leben allesamt auf einem anderen Stern, dessen Entfernung zur Erde unendlich scheint und von Jahr zu Jahr zuzunehmen scheint. Das einzig irdische, was diese Leute zu verstehen scheinen, sind die  Begriffe MACHT und DIÄTEN, aber damit hat es sich auch schon.

Den Menschen in Mittel-Deutschland „Staatshörigkeit“ und „ein anderes Staats- und Demokratieverständnis“ zu unterstellen, ist gelinde gesagt eine Frechheit. Damit treibt er die Leute erst recht zur AfD. Alles was er anprangert, trifft eher auf die westdeutsche Gesellschaft zu. Einer Gesellschaft, welche seit 50 Jahren zum großen Teil von linken Ideologen, welche sich selbst Demokraten nennen, regiert und regelrecht ausgehöhlt wurde, einer Gesellschaft, welche Nationalbewußtsein, Traditionen, Sprache sich von diesen „Demokraten“ hat verstümmeln lassen, andere Meinungen nicht gelten lassen und sofort „NAZI“ schreien, sollte es doch jemand wagen, selbstständig zu denken. Ich kann es einigermaßen beurteilen, denn ich kenne inzwischen beide Seiten. 33 Jahre durfte ich in Mitteldeutschland leben und ganz sicher nicht „Staatshörig“. Inzwischen lebe ich seit gut 30 Jahren im Westen Deutschlands und sehe ebenso wie die Mitteldeutschen heute in welche Richtung dieses Land triftet. Man hat es schon einmal 1:1 erlebt und deswegen rasseln die Alarmglocken. Aus diesem Grunde bin ich in diesem Jahr auch schon zum vierten Mal für 30 Tage bei Facebook gesperrt. Aber wie sagte Herr Dulig weiter:

„Ein solches Staatsverständnis paart sich mit einem Demokratieverständnis, das wenig mit Kompromissen und dem Zulassen anderer Meinung zu tun hat, sondern allein die individuellen Bedürfnisse zum Maßstab macht…[…]„Ich vergleiche das häufig mit einem Pizzadienst: Ich bestelle – ihr liefert, und wenn ihr das nicht macht, seid ihr Volksverräter.“

Weitere Worte erübrigen sich.

„Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenheit ihres Geistes und ihrer Sprache nimmt“  Immanuel Kant (1724-1804)

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