Macrons Marionette heißt Martin Schulz

Foto: Screenshot/Youtube
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Die SPD hat das fast schon bewundernswerte Geschick, die wirklichen politischen Probleme nicht zu begreifen oder nicht begreifen zu wollen. Jeder weiß zum Beispiel, welches Thema entscheidend für den Ausgang der letzten Bundestagswahl und damit auch für das erbärmliche Ergebnis der ältesten deutschen Partei war, der Partei von August Bebel, Friedrich Ebert, Kurt Schumacher und Willy Brandt. Doch was schließt die Partei von Hundertprozent-Martin daraus? Eine Bedingung für die neuerliche Inthronisierung von Angela Merkel soll der Familiennachzug von „Geflüchteten“ werden.

Von Wolfgang Hübner PI NEWS

Das ist nichts anderes als ein weiterer kräftiger Axthieb in den gefährlich schwankend gewordenen Stamm des Sozialstaats. Und zugleich ist es ein Faustschlag in die Gesichter jener sogenannten „kleinen Leute“, deren Sorgen und Probleme der SPD angeblich so sehr am Herzen liegen. Dem derzeitigen SPD-Führungspersonal geht das allerdings am Allerwertesten glatt vorbei. Denn wer anders als die „kleinen Leute“ wird von steigenden Mieten bis wachsender Kriminalität den Preis für die ungezügelte Masseninvasion nach Deutschland zu zahlen haben? Die Merkel-Union kann der SPD beim Familiennachzug gerne Zugeständnisse machen, denn noch immer, aber auch nicht mehr lange, sind ihre Stammwähler von den Folgen weniger betroffen als diejenigen der SPD.

Ein anderes Beispiel: Auch die SPD-Führung müsste wissen, dass Deutschland, der angeblich „größte Profiteur“ der EU, auch deren fruchtbarste Melkkuh ist. Jedenfalls haben daran weder der französische Blender Emmanuel Macron noch der linke Grieche Alexis Tsipras den geringsten Zweifel. Beide wissen: Ohne deutsche Euros, die den fleißigsten Schaffern zwischen Flensburg und Konstanz durch perfekte Steuerbeschlagnahme vorenthalten werden, läuft überhaupt nichts in der „Wertegemeinschaft“. Deshalb sind gerade diese beiden Schulden-Napoleone bestürzt über die derzeit unklare Verfassung der Melkkuh, denn es gibt keine ordentliche deutsche Abmelkregierung, aber eine neue Partei im Bundestag, die bei der Subventionierung der EU-Misswirtschaft zumindest laut aufschreien kann.

Was machen Macron und Tsipras in dieser Situation? Sie greifen zum Telefon. Und wen rufen sie an? Nein, nicht „Cher Anschela“, sondern Martin Schulz, der bekanntlich so verliebt in das „Projekt Europa“ ist wie Männer in seinem Alter es manchmal in schöne junge Frauen so sind. Der smarte Franzose und der abgezockte Grieche wissen nicht nur darum, sondern auch wie sehr sich ihr deutscher Freund verrenken muss, um seine halsbrecherische Kehrtwende hin zu einer neuen GroKo zu begründen. Um ihm dabei zu helfen, lassen sie multimedial verbreiten, ihn beschworen zu haben, sich nicht der Koalition der Verlierer zu verweigern. Sowohl Macron wie Tsipras ist es aus eigensüchtigen Motiven ganz piepegal, was aus der SPD nach ihrem sich anbahnenden Glaubwürdigkeitsdesaster wird.

Profiteur Tsipras mit
Zahlmeister Schulz.

Wenn Hundertprozent-Schulz auch nur einen Funken politischen Verstand hätte, von Ehrgefühl wollen wir gar nicht erst reden, dann würde er seine „Freunde“ öffentlich ermahnen, sich nicht in die Angelegenheiten anderer Nationen und auch nicht der SPD einzumischen. Aber was macht er stattdessen? Er erzählt herum, offenbar sogar noch stolz, dass die beiden Herren ihn, den ehemaligen Bürgermeister von Würselen, beknieten, die Tür für vier weitere Merkel-Jahre aufzustoßen.

Damit hat der derzeitige SPD-Vorsitzende öffentlich gemacht, dass für ihn nicht die Interessen der eigenen Nation und noch nicht einmal der eigenen Partei Vorrang haben, sondern die Interessen derjenigen, die nach dem deutschen Geld lechzen. Denn Schulz wertet den Druck von Macron und Tsipras nicht als unverschämte Anmaßung, sondern als willkommenes Argument für den Gang in die GroKo. Eine bessere Marionette in der deutschen Politik können sich der Franzose und der Grieche wahrhaftig nicht wünschen. Arme, hoffnungslos verwirrte SPD!

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