Krippenschändung: Maria im Schlauchboot!

Foto: Screenshot
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In der italienischen Stadt Castenaso in der Nähe von Bologna wird die Weihnachtsgeschichte zu Gunsten der Mittelmeer-Migranten umgeschrieben.

In einer lebensgroßen Krippendarstellung auf einem öffentlichen Platz sitzt Maria mit ihrem Jesus-Kind in einem Schlauchboot, um an die illegalen Einwanderer aus Afrika zu erinnern.

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Der italienische Bischof Ernesto Vecchi, findet das gar nicht witzig und verurteilt die Schlauchboot-Krippe: „Der zentrale Kern der Geburtsszene ist das in eine Windel gewickelte Kind, dass in der Krippe liegt und das sollte respektiert werden“, so der Bischof.

Auch nicht alle der knapp 15.000 Bewohner von Castenaso zeigen sich angesichts der Schlauchboot-Maria begeistert. Sie teilen Fotos der Krippe auf Facebook und schimpfen auf ihren Bürgermeister, der ihrer Meinung nach die „Tradition tötet“.

Der Bürgermeister der Stadt hatte die Schlauchboot-Krippe installieren lassen, um an die 3.086 Migranten zu erinnern, die auf ihrer Bootsreise über das Mittelmeer in diesem Jahr ertrunken sind. 117.042 schafften es von Januar bis November hingegen an die italienischen Küsten. (MS)

 

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