Keinen Galgen für Renate?

Foto: Screenshot/Youtube
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Der Galgen gehört zur Kunst, genauso wie der Akt, von daher eigentlich kein Problem. Es gibt in Deutschland sogar „Künstler“, die das Holocaust-Mahnmal missbrauchen, um unliebsame Politiker einzuschüchtern. Aber wehe, es läuft mal anders herum, dann ist das Geschrei ganz groß. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

„Die bisherige Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses, Renate Künast (Grüne), hat den sächsischen Generalstaatsanwalt aufgefordert, die Entscheidung der sächsischen Justiz, den Verkauf von Nachbildungen eines Galgens zu billigen, mit dem auf einer Pegida-Demonstration 2015 gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Sigmar Gabriel (SPD) gehetzt wurde, zu überprüfen. „Staatsanwälte dürfen sich nicht durch abgrundtiefe Naivität zum Steigbügelhalter von Rechtsextremen machen lassen“, sagte Künast der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). „Ich fordere den Generalstaatsanwalt auf, den Vorgang sofort neu zu prüfen.“

Die Grünen-Politikerin sagte, der Verein „Heimattreu“ sei durch den Versand rechtsextremistischer T-Shirts einschlägig bekannt. Darum sei zu fragen, „in welch tiefen Sand denn die Staatsanwaltschaft Chemnitz ihren Kopf versenkt“ habe.“

Frau Künast soll sich mal nicht so haben. Vielleicht läuft in einem Kino in ihrer Nähe mal wieder der Klassiker „Hängt ihn höher“ mit Clint Eastwood.

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