„Neuer“ Ostbeauftragter legt sich mit den „Ossis“ an!

Symbolfoto: Durch nullplus/Shutterstock
Der neue Ostbeauftragte serviert (Symbolfoto: Durch nullplus/Shutterstock)

Und schon wieder so ein dummer August, der meint, die „Ossis“ belehren oder gar analysieren zu können. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Der designierte Ostbeauftragte der SPD, Martin Dulig, konstatiert eine „Staatshörigkeit“ vieler Ostdeutscher und sieht darin den Grund für die Wahlerfolge der AfD in den neuen Ländern.

„Es herrscht ein anderes Staats- und Demokratieverständnis – nämlich, dass der Staat alles regeln soll. Es gibt eine Staatshörigkeit, die nicht selten zu einer kompletten Verantwortungsübergabe führt“, sagte Dulig dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben).

Natürlich müsse die Frage gestellt werden, weshalb es in Ostdeutschland diese AfD-Ergebnisse gebe. „Eine Antwort könnte lauten, dass wir Ostdeutschland besser aufarbeiten müssen“, so der sächsische Wirtschaftsminister, der beim SPD-Bundesparteitag in dieser Woche in Berlin zum Ost-Beauftragten seiner Partei gewählt werden soll. „Ein solches Staatsverständnis paart sich mit einem Demokratieverständnis, das wenig mit Kompromissen und dem Zulassen anderer Meinung zu tun hat, sondern allein die individuellen Bedürfnisse zum Maßstab macht“, so Dulig weiter.

„Ich vergleiche das häufig mit einem Pizzadienst: Ich bestelle – ihr liefert, und wenn ihr das nicht macht, seid ihr Volksverräter.“

Was für ein ausgemachter Blödsinn, müsste doch selbst dieser SPD-Fuzzi wissen, dass die Ossis auch den brutalen DDR-Staat aufgemischt haben, also alles andere als staatshörig gewesen sind.

Und wenn jemand gelernt hat, selbstständig zu denken und zu handeln, sind das wohl die Ossis – ja sie können sogar der einen oder anderen Gehirnwäsche widerstehen, was man den Wessis nicht gerade nachsagen kann.

Dulig wäre sicherlich besser als Pizzabote aufgehoben.

Dazu gibt es einen Kommentar von André Poggenburg (AfD, SA):

„Ganz offensichtlich ist Herr Dulig nicht nur als Wirtschaftsminister in Sachsen eine Fehlbesetzung, sondern auch als designierter SPD-Ostbeauftragter. Unsere Bürger im Osten haben ein sehr feines Gespür für Fehlentwicklungen in unserem Land. Dazu kommt, dass sie von der immer gravierenderen Ost-West-Schere massiv betroffen sind. Genau deshalb wählen sie die AfD – und zwar als Korrektiv zum Politikversagen der Altparteien. Wenn Herr Dulig jetzt aber auch noch Wählerbeschimpfung im Osten betreibt, zeugt das von einem völlig inakzeptablen Demokratieverständnis und beweist, dass er von den Sorgen und Nöten unserer Bürger keine Ahnung hat.“

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