Hochexplosiv: Islamische Seelsorge im Knast

Bild: jouwatch
Der Koran (Bild: jouwatch)

Vor etwas über zwei Jahren gab es im „Deutschlandfunk“ einen Beitrag über die Gefängnis-Imame. Wir lesen:

Immer wieder passiert es: Einige junge Muslime radikalisieren sich hinter Gefängnismauern. Um dem etwas entgegenzusetzen, wollen Politiker vermehrt Imame als Gefängnis-Seelsorger ins Haftanstalten entsenden. Diese Idee wurde in einigen Bundesländern bereits umgesetzt, ist aber bei den Seelsorgern nicht unumstritten.

Autor Michael Hollenbach hat sich als Beispiel einen Knast in Celle ausgesucht:

Das Gefängnis im niedersächsischen Celle. Viele der Inhaftierten hier verbüßen eine lebenslange Freiheitsstrafe. Die Einlasskontrollen für Besucher sind streng. Doch die drei muslimischen Vorbeter, die einmal im Monat ins Gefängnis kommen, werden durchgewunken. Einer von ihnen ist Can Tufan, von Beruf IT-Spezialist. Die Inhaftierten betreut er ehrenamtlich.

„Es mag zwar sein, dass Mauern uns jetzt trennen, aber seelisch und gedanklich sind wir dennoch zusammen. Und das den Menschen zu vergegenwärtigen, das ist, was wir mit der Seelsorge bezwecken.“

Rund zehn muslimische Gefangene sind in der Gefängniskirche zusammengekommen. Einer von ihnen ist Thomas, der vor fast 30 Jahren zum Islam konvertierte:

„Das ist das Schöne, wenn die Imans kommen, dass sie dann Teppiche mitbringen und dass wir dann die Möglichkeit haben zu beten. Das sind auch so Momente, wo es eine Erleichterung gibt, weil man den Zusammenhalt hat nur unter den Muslimen.“

Aber geht hier wirklich alles mit „rechten“ Dingen zu?

Nach dem Gebet in der Gefängniskirche setzen sich die drei muslimischen Seelsorger an den Kopf des Tisches. Einmal im Monat kommen die drei – zwei Vorbeter und der Imam – für eineinhalb Stunden in den Celler Knast. Hier findet aber keine Seelsorge statt, sondern eine religiöse Unterweisung im Islam. Der Imam erläutert den Koran auf Türkisch.

Und so etwas kann dann auch mal nach hinten losgehen, wie wir gerade aus der „Kronenzeitung“ erfahren mussten:

Nach der Affäre im Gefängnis Korneuburg (NÖ) – der dortige muslimische Seelsorger hatte bis zu 30 salafistische Werke als unbedenklich eingestuft – nun der nächste Paukenschlag: Das von der Anstaltsleitung der Justizanstalt Graz-Karlau aufgedeckte kriminelle Komplott liest sich wie ein Drehbuch für einen Thriller.

Demnach hätte ein Imam der Islamischen Glaubensgemeinschaft – er unterrichtete auch an steirischen Schulen und ist Mitglied der radikalen Muslimbruderschaft (!) – mit islamistischen Häftlingen einen gewalttätigen Aufstand gegen das dortige Wachpersonal durchführen wollen…

Man sollte also wirklich genau prüfen, wer da die vielen muslimischen Knackis „unterrichtet“ und seelsorgerisch betreut.

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