Ungeheuerlich! Berliner Linke gegen Abschiebung potentieller Terroristen

Bild: jouwatch
Katina Schubert (Die Linke) (Bild: jouwatch)

Berlin – Katina Schubert, Landeschefin der Linken im Parlament, sorgte mit einer Aussage zur Abschiebung potentieller Terroristen sogar bei der SPD und den Grünen für Empörung. Diese reagierten allerdings erst auf die linke Ungeheuerlichkeit, als B.Z. Online kritisch nachfragte.

Katina Schubert, Landeschefin der Linken im Parlament, ist grundsätzlich dagegen abzuschieben. Selbst dann, wenn es sich um „potenzielle Terroristen“ handelt, will die 55-jährige Linke nicht abschieben. Dies tat sie am vergangenen Donnerstag in einer Debatte bezüglich Zwangsrückführungen von Immigranten in ihre Heimatländer kund.

Was ist denn gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen?

Wörtlich sagte sie laut B.Z. Online (B.Z.): „Es konnte mir noch niemand erklären, warum es so wahnsinnig von Vorteil ist, potenzielle Terroristen abzuschieben. Was ist denn gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen? Der Terror ist längst global.“

Die roten und grünen Koalitionspartner aus den Reihen der SPD und den Grünen wiesen Schubert indes mit keinem einzigen Redebeitrag zurecht. Erst als die B.Z. bei diesen kritisch nachfragte, gaben sie die Empörten.

Wenngleich Innenpolitiker Benedikt Lux (Grüne) von seiner roten Genossin Schubert nicht allzu weit entfernt ist, möchte Lux jemanden, der die Absicht hat, einen terroristischen Anschlag in unserem Land zu begehen, zumindest in Untersuchungshaft wissen.

Entschuldigen will sich die Linke nicht

Wie die B.Z. weiter berichtete, sei die studierte Soziologin Schubert nun um Schadensbegrenzung bemüht. Sie wollte ja nur deutlich machen, dass „wir Salafisten und Islamisten mit Prävention bekämpfen sollten, versuchen sollten, sie aus dem Milieu herausholen, statt Abschiebedebatten zu führen“, so Schubert gegenüber der B.Z.

Entschuldigen will sie sich nicht Linke für ihre Aussage nicht. Ihr Genosse, Verfassungsschutz-Experte Tom Schreiber (SPD), verlangt von der Linken „Rückrat“ und eine öffentliche Entschuldigung für ihre ungeheuerliche Aussage bei den Opfern und Hinterbliebenen des islamischen Anschlags am Breitscheidplatz vor einem Jahr.

CDU-Innenpolitiker Burkard Dregger legte der Linken-Landeschefin, die in der Vergangenheit schon mehrfach für Entsetzen sorgte, den Rücktritt nahe. „Wer sich weigert, potenzielle Terroristen abzuschieben, schadet und verrät die Interessen unsres Landes“. (SB)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.