Eskalation in Paris: Polizei setzt Tränengas gegen farbige Demonstranten ein

Bild: RT Youttube Screenshot
Schwarzafrikastämmige Demonstranten gehen auf Polizei los (Bild: RT Youttube Screenshot)

In Paris kam es am Bahnhof  Gare du Nord am Wochenende zu massiven Zusammenstößen zwischen Polizisten und Dutzenden Protestlern mit schwarzafrikanischem Migrationshintergrund. Mit Video.

Am 20. November meldete die französische Tageszeitung  20 Minutes, dass Massar D., ein junger Spanier kamerunischer Herkunft, an einem Herzstillstand verstorben sei. D. war nach Angaben der Tageszeitung nach seiner Festnahme am 9. November am Pariser Bahnhof Gare du Nord in ein tiefes Koma gefallen.

D. hatte „30 Säckchen Crack“ ausgespuckt 

Eine Polizeipatrouille hatte den jungen Mann verhaftet, weil sie ihn verdächtigt hatte, Drogen in der Bahnhofsstation zu verkaufen. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd wurde Massar D. von der Polizei festgenommen. Kurze Zeit später soll er sich unwohl gefühlt haben und laut der Tageszeitung „30 Säckchen Crack“ ausgespuckt haben, die er in seinem Mund versteckte. Am 22. November nach 13 Tagen Krankenhausaufenthalt verstarb D. auf der Intensivstation des Lariboisière Krankenhauses.

Die Protestveranstalter am Gare du Nord gaben in einer Erklärung an, Massar D. sei das jüngste Mitglied einer „langen Liste“ von „nicht-weißen Männern“, die durch die französische Polizei getötet worden seien.

Demonstranten bedrohen Polizisten

Bei der gewalttätig verlaufenden Protestaktion setzte die Polizei Pfefferspray gegen die Demonstranten ein, die „Gerechtigkeit“ forderten und im Pariser Bahnhof Gare du Nord in bedrohlicher Weise auf die Polizisten zukamen. Die Protestler sollen die Weihnachtsdekorationen auf der Station als Projektile gegen die Polizisten verwendet haben.

Schließlich drängte die Polizei die Demonstranten aus dem Gebäude, wo der Protest fortgesetzt wurde, so RT in der Berichterstattung.

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