Verfassungsschutz warnt vor IS-Kinder-Kämpfern

(Symbolfoto: Durch ZouZou/Shutterstock)
Geheimdienst warnt vor IS-Kindern (Symbolfoto: Durch ZouZou/Shutterstock)

Vor wenigen Tagen erklärte die Bundesregierung, sie wolle die Kinder deutscher IS-Kämpfer zurückholen. Jetzt warnt der Verfassungsschutz vor deren geplanten Heimholung.

„Es gibt Kinder, die in den „Schulen“ im IS-Gebiet einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und in starkem Maße radikalisiert sind“, sagte Hans-Georg Maaßen. „Für uns ist das ein Problem, weil diese Kinder und Jugendlichen mitunter gefährlich sein können“, erklärt der Verfassungsschutzchef gegenüber DPA in Berlin.

„Frauen, die in den vergangenen Jahren in IS-Gebieten gelebt haben, sind oftmals derart radikalisiert und identifizieren sich so mit der IS-Ideologie, dass man sie mit Fug und Recht auch als Dschihadistinnen bezeichnen kann“, so Maaßen weiter.

Der IS ist fast vollständig aus den von ihm besetzten Gebieten in Syrien und dem Irak vertrieben worden. Die verbliebenen Kämpfer, die aus europäischen Ländern zum Dschihad reisten versuchen nun, ihre Familien nach Hause in den Westen zurückzuschicken. Eine große Rückreisewelle gäbe es noch nicht, aber der Verfassungsschutz beobachte die Rückkehr von  Frauen, Jugendlichen und Kinder und zeigt sich angesichts der von ihnen ausgehenden Terror-Gefahr besorgt. (MS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.