Mahnmal der zerstochenen Reifen

Symbolfoto: Durch Lutsenko_Oleksandr/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Lutsenko_Oleksandr/Shutterstock

Am Rande der Mahnmal-Aktion im Thüringer Wohnort des AfD-Politikers Björn Höcke sind zwei Autos des Künstlerkollektivs „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) beschädigt worden. Die Polizei bestätigte, dass die ZPS Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet habe. Es seien Reifen zerstochen worden.

Von Thomas Schlawig

 Seit die Künstlergruppe „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) neben dem Haus des AfD-Politikers Björn Höcke in Bornhagen einen Nachbau des Berliner Holocaustmahnmals aufgestellt hat, kochen die Emotionen hoch. Seit Tagen gibt es teils gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Kritikern und Unterstützern der Aktion. Nun wurden offenbar die Fahrzeuge der Aktivisten attackiert.

Auf seinen Social-Media-Kanälen veröffentlichte die ZPS-Aktivisten Fotos der zerstochenen Reifen und beschrieben den Vorfall: „Unseren Mitarbeitern wurden nur eine Minute nach Ankunft in Bornhagen die Reifen an zwei Autos zerstochen“, heißt es auf Twitter. „Die Nachbarin, die es beobachtete, meinte, die Täter seien mit Sturmhauben und Messern im Anschlag raus.“

Darüber läßt sich nur schmunzeln. Aber wie sagte der Terrorist Ruch zu Beginn der „Aktion“:
„Gegen Nazis helfen nur Nazi-Methoden.“  Ja, er hat recht. Nun kommt der Bumerang zurück.

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben“  Alexander von Humboldt (1769-1859)

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