Hamas droht der ganzen Welt

Foto: Durch shawncarrie/Shutterstock
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Die muslimische Welt ist empört. Donald Trump könnte in der kommenden Woche Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Wenn Trump das tue, werde die ganze Welt dafür büßen, warnt die Hamas und droht mit einer neuen Intifada. 

Nach einem Gesetz von 1995 ist die USA verpflichtet, ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, es sei denn, die nationale Sicherheit ist gefährdet. Der amtierende Präsident muss deshalb alle sechs Monate eine Verzichtserklärung unterschreiben, was alle Präsidenten seit Bill Clinton getan haben. Auch Trump zeichnete das Schreiben im vergangenen Juni ab, am Montag ist es wieder soweit. Eines seiner Wahlkampfversprechen war, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Für die Hamas kommt das einer Kriegserklärung gleich, sie sieht darin ein „Verbrechen“ und den Versuch, Jerusalem zu einer rein jüdischen Stadt zu machen.

Der letzte AI-Aqsa-Intifada-Krieg, den die muslimischen Führer im Jahr 2000 gegen Israel begannen und der fünf Jahre dauerte, kostete 1.036 Israelis, davon 715 Zivilisten das Leben. 7.054 Israelis wurden verletzt. (MS)

 

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